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HSV: Kreuzer legt Vertragsgespräche auf Eis

Der Sportdirektor des Traditionsklubs wird bis zum Ende der Saison keine Verhandlungen führen. Es sei "entscheidend, ob wir erste oder zweite Liga spielen."

Hamburg. Nach dem 0:1 gegen den VfB Stuttgart herrscht in Hamburg abermals Alarmstufe Rot. Die Schwaben und der SC Freiburg zogen an den Hanseaten vorbei und schoben den Bundesliga-Dino auf Relegationsplatz 16. HSV-Sportdirektor Oliver Kreuzer setzt aufgrund der ungewissen Zukunft alle Vertragsgespräche auf Eis.

"Die Spieler wollen doch wissen, wie es aussieht. Es ist entscheidend, ob wir erste oder zweite Liga spielen. Deswegen ist es müßig, über Verträge zu diskutieren. Es ist auch der falsche Moment, um über Neuzugänge zu sprechen", erklärte der 48-Jährige die Entscheidung in der Bild.

Kreuzer sieht kein Handlungsbedarf

Zurzeit stehen bei den Nordlichtern vier Spieler auf Leihbasis unter Vertrag, die nach der Saison zu ihren Vereinen zurückgehen könnten: Ola John, Pierre-Michel Lasogga, Ouasim Bouy sowie Johan Djourou. Die Verträge von Tomas Rincon und Robert Tesche laufen im Sommer aus.

Trotzdem sieht Kreuzer derzeit keinen Grund zu handeln: "95 Prozent unserer Spieler sind mindestens bis 2015 gebunden. Auch für die 2. Liga. Wenn im Sommer sechs oder acht Verträge auslaufen würden, hätten wir eine andere Situation."

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