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Klopp: "Wenn es nicht Schalke wäre, würde es sogar Spaß machen, denen zuzugucken"

Der Trainer der Schwarz-Gelben ist sich dem Stellenwert des Derbys bewusst. Er lobt zudem den Gegner aus Gelsenkirchen und gibt zu, dass ein dritter Platz kein Beinbruch wäre.

Dortmund. Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp fand vor dem 144. Revierderby Worte, die kaum ein Anhänger des BVBs hören oder aussprechen will: ein Lob für den großen Rivalen FC Schalke 04. Auf der Pressekonferenz vor dem Derby sagte der Coach über die Auftritte der Königsblauen: "Wenn es nicht Schalke wäre, würde es sogar Spaß machen, denen zuzugucken."

Klopp glaubt nicht, dass der "Rasselbande", wie sie S04-Trainer Jens Keller liebevoll nannte, beim Derby "die Beine schlackern" werden. Das Durchschnittsalter der Startelf der Königsblauen am Samstag beim 3:1 gegen Braunschweig betrug lediglich 23,1 Jahre.

Klopp kennt den Stellenwert des Derbys

Den Stellenwert des Revierderbys fasste der BVB-Coach, der in Dortmund seit 2008 auf der Bank sitzt, in einem Satz zusammen: "Es wird in keinem anderen Spiel die Wichtigkeit des Fußballs so unterstrichen." Das bekommen "die Jungs, die nicht hier aufgewachsen sind, in kürzester Zeit vermittelt."

Ein dritter Platz am Ende der Saison wäre für ihn aber kein Weltuntergang: "Wenn es am Ende knapp Platz drei wird, dann wäre das keine Katastrophe."

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