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Die Weltpolitik blickt auf Russlands Machthaber Putin wegen den Geschehnissen auf der Krim. S04-Boss Tönnies sieht keinen Interessenskonflikt zwischen Politik und Sport.

Gelsenkirchen. Klub-Boss Clemens Tönnies vom Bundesligisten Schalke 04 fürchtet trotz der Krim-Krise keine Auswirkungen auf den Sponsor-Vertrag mit dem russischen Erdgas-Unternehmen Gazprom. Der 57-Jährige sieht die Russen als zuverlässige Partner.

"Nein, ich sehe da überhaupt kein Problem, für mich ist da Null Komma Null zu beanstanden", sagte Tönnies in einem Interview in der Bild-Zeitung. Gazprom lässt sich sein Engagement bei den Königsblauen 17 Millionen Euro pro Jahr kosten.

"Wir haben ein gutes Verhältnis"

Außerdem betonte Tönnies sein gutes Verhältnis zu Russlands Präsident Wladimir Putin. "Ich bin kein Weltpolitiker. Aber wir freuen uns, wenn wir uns sehen. Er erkundigt sich dann auch nach Schalke. Wir haben ein gutes Verhältnis - dazu stehe ich", so Tönnies.

Natürlich sei die russische Annexion der Krim aus deutscher Sicht ein Fehler. Doch nun dürfe die Eskalation nicht weitergehen. Dabei denke Tönnies, dass der Sport grundsätzlich aus der Weltpolitik herausgehalten werden sollte

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