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Bayers Rudi Völler hält an Sami Hyypiä fest: "Glauben an den Trainer"

Leverkusen muss die nächste Pleite vor heimischer Kulisse hinnehmen. Noch steht der Verein zu Trainer Hyypiä. Langsam gerät dieser jedoch in Bedrängnis.

Leverkusen. Nach der 2:3-Heimspielniederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim verschärft sich die Krise bei Bayer Leverkusen. Zwar wird die Luft für Trainer Sami Hyypiä immer dünner, noch hält der Verein allerdings an seinem Cheftrainer fest. Rudi Völler bekannte sich zum Finnen.

"Die Niederlage hat richtig wehgetan. Aber wir haben vor 10 Tagen gesagt, dass wir an ihn glauben", sagte der Sportdirektor der Bild: "Daran hat sich nach dieser Niederlage nichts geändert." Allmählich wird es eng für Hyypiä. Die Bilanz ist fatal: In den vergangenen 14 Pflichtspielen gewann die Werkself wettbewerbsübergreifend lediglich zwei Partien, spielte einmal unentschieden und kassierte elf Niederlagen. In der Bundesliga fiel man zudem auf Platz vier zurück. 

Hyypiä vor dem Aus?

Hyypiä zeigte zwar Verständnis für die Unruhe, möchte aber kämpfen: "Wenn der Verein nicht sagt, du kannst zu Hause bleiben, bin ich beim Training." Seit Saisonbeginn ist der 40-jährige Ex-Liverpool-Star alleinverantwortlich als Cheftrainer. Nach der Hinrunde war man mit zwölf Siegen aus 17 Begegnungen noch Tabellenzweiter. In der Rückrunde konnte man nur zwei Dreier einfahren. 

Die Spieler entziehen sich dabei nicht ihrer Verantwortung. "Der Trainer steht in der Kritik, aber wir auch", so Kapitän Simon Rolfes: "Da kann sich hier keiner ausnehmen." Am Mittwoch müssen die Leverkusener zum Europa-League-Aspiranten FC Augsburg. Eine weitere Niederlage könnte Hyypiä in Bedrängnis bringen.

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