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Der Bayern-Trainer zollte dem Gegner seinen Respekt und war erleichtert über den Dreier. Sein Mainzer Pendant wollte seiner Elf trotz Niederlage keinen Vorwurf machen.

Mainz. Als "einen der stärksten Gegner in dieser Saison" bezeichnete Pep Guardiola den FSV Mainz 05 nach dem 2:0-Sieg des FC Bayern in der Coface Arena. Einer ersten Hälfte auf Augenhöhe folgte Powerplay der Münchener im zweiten Durchgang - das spät mit Zählbarem belohnt wurde.

"In der ersten Halbzeit ging es nach vorne, nach hinten, nach vorne, nach hinten", fasste Guardiola bei Sky die Intensität der Partie zusammen und gestand: "In so einem Spiel haben wir ein paar mehr Probleme." Es sei nicht einfach, mit dem riesigen Vorsprung von 23 Punkten im Rücken die Konzentraion stets auf Top-Niveau aufrecht zu erhalten, so der Spanier weiter.

Letzter Schritt in Berlin?

Letztlich sorgte eine Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel dann doch für den erwarteten Dreier. "In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt und das Spiel kontrolliert", resümierte Guardiola und blickte voraus: "Nun ist es noch ein Spiel. Am Dienstag können wir in der Hauptstadt aus eigener Kraft den Titel perfekt machen." Für Jerome Boateng ein besonderer Anreiz: "Es ist natürlich wunderschön für mich, in meiner Heimatstadt Berlin, wo alles angefangen hat, die Meisterschaft perfekt machen zu können."

Der heutige Gegner aus Mainz durfte trotz Niederlage auf eine zufrieden stellende Vorstellung zurückblicken. "Wir haben mit viel Überzeugung und Aufwand gespielt", lobte 05-Trainer Thomas Tuchel. Letztlich hätte das Resultat aber dennoch besser ausfallen können: "Aus unserer Sicht wäre es möglich gewesen, eine Belohnung in Form eines Führunsgtreffers zu bekommen. Es gibt wenig, was wir uns vorwerfen können", so Tuchel weiter.
  
EURE MEINUNG: Macht Bayern in Berlin den Titel perfekt?

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