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Fußball ist ein Mannschaftssport - das weiß auch Herthas norwegischer Mittelfeldmann. Skjelbred kritisiert die Wahrnehmung, das Berliner Spiel stehe und falle mit Angreifer Ramos.

Berlin. Die mediale Wahrnehmung suggeriert: Trifft Adrian Ramos das Tor nicht, läuft es für Hertha BSC schlecht. Mittelfeldspieler Per Skjelbred wehrt sich gegen diese Darstellung. Der kolumbianische Angreifer sei wichtig für das Team, dass im Hintergrund aber mindestens genauso wichtige Arbeit verrichte.

"Adrian ist sehr wichtig für uns. Aber es ist nicht nur er", erklärte Skjelbred gegenüber der Bild. Sein Trainer Jos Luhukay hatte zuvor nach dem 0:3 gegen Hannover gesagt, es sei ein "Riesenproblem", wenn Ramos kein Tor erziele. "Wir sind nicht in der Lage, dass ein anderer öfter trifft", so Luhukay.

Skjelbred will das Spiel der Berliner aber nicht auf eine Person reduziert wissen. "Auch dahinter machen wir richtig viel Arbeit, auch damit Adrian Bälle bekommt. Wir sind ein Team. Adrian macht das vorne aber richtig gut", so der Norweger, der vor der Saison auf Leihbasis vom Hamburger SV in die Hauptstadt kam.

"Wir wollen alle mehr Tore machen"

Dem 26-Jährigen ist allerdings ebenfalls nicht entgangen, dass die Hertha aus den letzten drei Spielen nur zwei Punkte holte - und dabei nur einmal traf. "Wir wollen alle mehr Tore machen, mehr vorbereiten. Ich hätte gegen Hannover doppelt treffen können. Aber es ist nicht passiert", so Skjelbred. "Danach muss man die nächste Aufgabe anpacken."

Am Samstagabend gastieren die Berliner bei Borussia Mönchengladbach. Der ausgewiesenen Heimstärke der Fohlen hielt Skjelbred die Auswärtsstärke der Hertha entgegen. "Und wir haben gute Fußballer dabei, die auch gegen solche Gegner treffen können", so der Norweger, der mit sechs Assists Berlins bester Vorlagengeber ist.

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