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Nach Sieg gegen den Club: HSV-Manager Kreuzer fühlt "eine Befreiung"

Der Hamburger SV siegt in einem echten Abstiegs-Krimi vor heimischer Kulisse und verschafft sich Luft im Abstiegskampf. Dabei konnte Hakan Calhanoglu glänzen.

Hamburg. Das Publikum elektrisiert, eine Mannschaft, die alles gibt und nun endlich auch mal souverän gepunktet. Für den Hamburger SV könnte dieser 2:1-Triumph gegen den 1. FC Nürnberg eine Initialzündung sein, wenn man den Verantwortlichen zuhört.

"Es ist wie eine Befreiung", sagte ein sichtlich erleichterter HSV-Manager Oliver Kreuzer vor dem Sky-Mikro. Er ergänzte: "Wir haben alles in die Waagschale geworfen und wurden durch das Tor von Hakan auch belohnt. Es ist wie eine Befreiung!"

Calhanoglus Siegeswille

Vor allem der junge Deutsche mit türkischen Wurzeln verzückte das Hamburger Publikum. "Hakan hat unglaubliche Qualitäten", lobte ihn Kreuzer. Doch was sagte der 20-Jährige selbst? "Ich will unbedingt gewinnen", so Calhanoglu.

"Nürnberg stand gut, aber wir haben hier heute nur auf ein Tor gespielt." Auch Torwart René Adler war voll des Lobes: "Für uns ist Hakan ein Glücksfall."

Für Kapitän Rafael van der Vaart obsiegte jedoch das Kollektiv und dieser wusste es auch zu würdigen: "Das war eine tolle Stimmung. Am Ende war es noch etwas spannend, aber es war verdient. Ich muss der ganzen Mannschaft ein großes Kompliment machen."

Beim FCN war vor allem Markus Feulner, ebenfalls bei Sky, ernüchtert. "Wir hätten hier gerne einen Punkt, oder auch drei, mitgenommen", meinte er. Der Mittelfeldmann weiter: "Wir haben uns leider unter Wert verkauft."

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