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Stefan Reuter spricht Hoeneß Mut zu: "Das ist typisch Uli"

Der Geschäftsführer des FC Augsburg erklärte, warum ihn Hoeneß' Entscheidung zum Haftantritt nur kurz verwunderte. Zudem äußerte er sich über Senkrechtstarter in seinen Reihen.

Augsburg. Stefan Reuter spielte einst drei Jahre lang beim FC Bayern. Sein Manager damals: Uli Hoeneß. Dessen Entscheidung, seine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren ohne Revision zu akzeptieren, kommentierte Reuter im Vorfeld der Bundesliga-Partie des FC Augsburg gegen FC Schalke 04 (hier der LIVE-Ticker) bei Sky: "Im ersten Moment war ich überrascht. Dann habe ich aber gedacht, dass das typisch Uli Hoeneß ist."

Der Europameister von 1996 belegte seine Ansicht mit Hoeneß' ehrenhaftem und zielstrebigem Charakter: "Er geht immer seinen Weg und trägt die Konsequenzen seiner Taten." Reuter sprach dem 62-Jährigen für dessen komplizierte Zukunft Mut zu: "Er ist eine tolle Persönlichkeit. Ich hoffe, dass er die Zeit gut übersteht und wünsche ihm natürlich alles Gute."

Nicht nur Hahn weckt Interesse

Erfreulicher als die Causa Hoeneß ist für Reuter die rasante Entwicklung seines Flügelflitzers Andre Hahn. Dem 23-Jährigen gelangen in dieser Saison bei 23 Einsätzen zehn Tore und sieben Assists für den FCA. Das weckt Begehrlichkeiten: "Natürlich sind Vereine an ihm interessiert, aber nicht nur an ihm, sondern auch an anderen Spielern des FC Augsburg", erklärte der Geschäftsführer.

Ein Ausverkauf solle beim aktuellen Tabellensechsten jedoch nicht stattfinden: "Wir wollen unseren Kader zusammenhalten", kündigte Reuter an. Nichtsdestotrotz sei das gestiegene Interesse sowohl ein Kompliment für die Spieler als auch für den gesamten Verein.

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