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Christian Streich kritisiert Schiedsrichter: "Es ist eine persönliche Geschichte"

Der Freiburger Trainer nimmt sich abermals die Referees zur Brust. Seiner Meinung nach benachteiligen diese den Sportclub. Dies hänge mit seiner Person zusammen.

Freiburg. Nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund verschärft sich die Situation für den SC Freiburg im Abstiegskampf. In sieben Rückrundenpartien holte man fünf Zähler. Trainer Christian Streich holte zu einem Rundumschlag gegen die Unparteiischen aus, die die Breisgauer abermals benachteiligt hätten.

"Ich kann mir nur erklären, dass es eine persönliche Geschichte ist, weil ich so emotional bin", sagte der 48-Jährige im Kicker: "Alle zwei Wochen sind wir die Deppen." Irgendwann habe er "keine Lust mehr" mitanzusehen, dass sein Team von "gewissen Herren niedergeprügelt" werde.

Rücktritt für faire Behandlung

Der Freiburger Trainer sieht sich als Faktor, weshalb die Schiedsrichter den Sportclub benachteiligen. "Wenn es mit mir nicht geht, sollen sie es sagen", betonte Streich und würde sogar zu drastischen Maßnahmen greifen: "Dann verändern wir das." Der SCF-Chefcoach biete indirekt seinen Rücktritt an, damit der Verein "wieder fair behandelt wird".

Der Auslöser für die erneute Kritik an den Unparteiischen war ein rotwürdiges Foulspiel von Dortmunds Sokratis. Der Innenverteidiger stoppte Stürmer Philipp Zulechner an der Strafraumgrenze. Schiedsrichter Peter Gagelmann zeigte Gelb. Für Streich sei der Grieche letzter Mann gewesen: "Also Rot. Für solche Fälle gibt es eine Regel."

Freiburg "zu brav"

Bereits vor zwei Wochen gegen den FC Augsburg hätte man kurz vor Schluss einen Strafstoß zugesprochen bekommen sollen. Verteidiger Christian Günter war in der 85. Spielminute beim Stand von 2:3 im Strafraum der Gäste zu Boden gegangen. Der Freiburger sah die gelbe Karte wegen eine angeblichen Schwalbe.

Sein Team sei "zu brav", daher müsse es an seiner Person liegen, so der 48-Jährige: "Das war mir vollständig unverständlich. So zieht sich das durch die Saison." Die Breisgauer sind derzeit Vorletzter (19 Punkte), haben jedoch lediglich einen Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

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