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Borussia Dortmund gewinnt ohne Glanz: "Das Beste war das Wetter"

Die Schwarz-Gelben glänzten im Breisgau ganz und gar nicht. Eher schlecht als recht lief die Offensivmaschinerie der Westfalen und am Ende steht ein schmeichelhafter Sieg.

NACHBERICHT
Aus dem Mage-Solar-Stadion berichtet Lukas Nowak

Es war alles angerichtet für einen schönen Sonntagskick an der Dreisam. Der SC Freiburg empfing Borussia Dortmund bei herrlichem Sonnenschein. Doch was sich den Zuschauern bot war fußballerische Magerkost. Vor allem der BVB konnte nicht überzeugen. Trotzdem feierte Schwarz-Gelb am Ende drei Punkte und konnte Platz zwei in der Bundesliga durch den 1:0-Sieg festigen.

"Normalerweise muss das Spiel 0:0 oder 1:1 ausgehen", sagte ein enttäuschter Oliver Baumann nach dem Spiel. Denn die Freiburger machten es den Gästen schwer und belohnten sich für den hohen Aufwand, den man selbst betrieben hatte, nicht. Zu fahrlässig ging man den Möglichkeiten um, sodass der Heimmannschaft das Tor verwehrt blieb.

Baumann rechnete mit Großkreutz

Die Gäste jedoch trafen. Ein Sonntagsschuss am Sonntagnachmittag. Und das von keinem Geringeren als Sebastian Kehl der einst für den SC die Fußballschuhe schnürte. Freiburgs Keeper war überrascht: "Ich habe mit dem Schuss von Großkreutz gerechnet", gab er in der Mixed Zone zu.

Der bekam allerdings von Mitspieler Kehl, der "Leo" rief und den Ball über Baumann ins Netz lupfte. Aus Sicht von Kevin Großkreutz war das schwere Spiel keine Überraschung. Dennoch hat man einen "Riesen-Aufwand" betrieben und "um jeden Ball gekämpft".

In diesem Moment war es passiert: Sebastian Kehl hebt den Ball zum 1:0 über Oliver Baumann

Teamkollege Nuri Sahin hatte einen ähnlichen Eindruck vom Spiel. Er wusste eines jedoch sicher: "Uns war klar, dass wir ein Tor schießen müssen." Und das ist dem BVB auch gelungen, ohne wirklich die Oberhand zu haben. Zu jedem Zeitpunkt hätten die Hausherren zurückkommen oder vorher sogar in Front gehen können aber Lukasz Piszczek hatte etwas dagegen: "Wir haben hinten nichts zugelassen", sagte er exklusiv zu Goal.

Piszczek warnt vor den Verfolgern

Der Pole fand das Spiel nicht leicht und war froh drei Punkte "erkämpft" zu haben. Vor allem auch weil es noch zehn Spiele sind und die direkte Qualifikation für die Champions League noch nicht unter Dach und Fach ist: "Wir müssen aufpassen. Die Mannschaften hinter uns sind gefährlich."

Gerade für derartige Siege, wie eben jener gegen den SC Freiburg, ist Borussia Dortmund nicht bekannt. Aber auch so müsse man eben mal punkten, betonte der rechte Außenverteidiger. Schön war es nicht, aber letztlich erfolgreich. Torhüter Roman Weidenfeller brachte es auf den Punkt: "Das Beste heute war das Wetter."

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