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Armin Veh: "Die Meisterschaft ist immer ein Ziel für einen Trainer"

Armin Veh, der zum Saisonende scheidende Trainer von Eintracht Frankfurt, gibt erstmalig Einblicke in seine Gedanken, die ihn zum Abschied getrieben haben.

Frankfurt. Am Montag gab Armin Veh überraschend bekannt, dass er zum Saisonende die Eintracht verlassen wird. Seine Beweggründe erklärt er im Interview mit der Bild.

"Ich möchte nicht immer als realistisches Ziel Platz 14 haben und darauf hoffen müssen, dass fünf, sechs Vereine patzen, um nach vorne zu kommen. Ich sage Ihnen noch was: Muss ich als Trainer immer erst entlassen werden? Darauf möchte ich nicht warten. Ich möchte das Heft des Handelns selbst in der Hand haben", erklärt der 53-Jährige im Interview.

Als weiteren Grund für seinen Abgang nannte er: "Ich habe damit ein Problem, einen kleineren Etat zu haben als Mainz 05. Die haben inzwischen mehr Geld für den Kader, trotzdem können die immer sagen, sie sind ein kleiner Verein. Bei uns wird teilweise von den Leuten etwas verlangt, was wir mit diesen begrenzten Mitteln nicht erfüllen können."

Auf die Frage, ob er noch einmal Meister mit einem Klub werden will, erwidert Veh: "Wenn man das schon mal war wie ich mit Stuttgart, ist das immer ein Ziel für einen Trainer. Ja, warum soll ich das nicht zugeben?"

EURE MEINUNG: Kann Veh wieder Meister werden?

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