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Thiago: "Niemand hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt"

Beim FC Bayern hat Thiago Alcantara endlich gefunden, was er gesucht hat. Spieler wie Xavi und Philipp Lahm sind absolute Vorbilder für den Spanier.

München. Thiago Alcantara ist beim FC Bayern mittlerweile nicht mehr aus der Stammelf wegzudenken. In Barcelona sah das noch ganz anders aus. Dort spielte er oft nur die dritte Geige hinter Andres Iniesta und Xavi. Da war ein Wechsel für den 22-Jährigen nur logisch.

"Es war meine Entscheidung, niemand hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt. Ich hatte dort nicht das Vertrauen, das ich mir erwünscht hätte", sagte Thiago der Zeitung El Pais. "In München habe ich das gefunden, was ich gesucht habe." Seinem Ex-Verein sei der gebürtige Italiener aber dennoch sehr dankbar, schulden täte er ihm aber nichts mehr.

Beim FC Bayern gibt es "keine Superstars"

Als absoluter Wunschspieler von Pep Guardiola gekommen, wurde der spanische Nationalspieler bestens von seinen neuen Teamkollegen integriert. "Ich bin hierher gekommen und habe eine Mannschaft voller Freundlichkeit und Bescheidenheit kennengerlernt." Was Thiago besonders auffiel, war die Tatsache, dass es beim FC Bayern genauso wie bei Barcelona "keine Superstars" gäbe.

"So ist das bei großen Vereinen, es gibt dort noch bessere Menschen als Spieler", erklärte er. "Zum Beispiel ist Xavi noch eine viel größere Persönlichkeit, als er das als Fußballer ist. Er ist mein Idol." Bei den Bayern sei es Philipp Lahm, der den Mittelfeldspieler begeistert. "Er ist ein grandioser Fußballer."

Doch nicht nur privilegierte Spieler wie Lahm und Xavi scheinen Thiago zu begeistern. Auch für Skandal-Nudel Mario Balotelli hat er viel übrig. "Der Fußball braucht solche Spieler wie ihn. Für mich ist er ein absolutes Genie."

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