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Schalke 04: Trotz Putin-Einladung derzeit keine Russland-Reise geplant

Der FC Schalke 04, der kürzlich zwei Demütigungen gegen Real Madrid und FC Bayern erlitten hatte, wird offenbar in näherer Zukunft nicht nach Russland reisen.

Gelsenkirchen. Trotz der Einladung des Staatspräsidenten Wladimir Putin plant Fußball-Bundesligist Schalke 04 derzeit keine Reise nach Russland.

"Es gibt keine Reisepläne, es ist nicht angedacht, nach Russland zu reisen", sagte Sportvorstand Horst Heldt am Donnerstag. Aufsichtsratschef Clemens Tönnies hatte in der vergangenen Woche von Putins Wunsch berichtet, die Mannschaft der Königsblauen zu empfangen.

Kritik an Tönnies-Plänen wegen Krim-Krise

"Ich bin mit Wladimir Putin im Gespräch. Er wünscht sich einen Besuch der Schalker Mannschaft", hatte Tönnies der Sport Bild gesagt. Der Fleischfabrikant war drei Tage Gast bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gewesen.

Tönnies pflegt einen relativ engen Kontakt zu Putin. Schalkes Trikotwerbepartner ist der russische Gas-Gigant Gazprom. Wegen der Krim-Krise war im Schalker Umfeld Kritik an möglichen Reiseplänen laut geworden.


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