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Schulz: "Das Derby darf nicht sterben"

Er spielte für beide Klubs und ist heute Aufsichtsrat bei Werder. Schulz fürchtet den Abstieg seines Klubs, hofft aber, dass beide Vereine erstklassig bleiben.

Bremen. Hans Schulz wechselte einst als Spieler von Werder Bremen zum Hamburger SV. Auch wenn er sich mit beiden Klubs verbunden fühlt, hofft der heutige Bremer Aufsichtsrat im Nordderby auf einen Werder-Sieg – und baut dabei auf die Unterstützung der Fans.

"Das Derby darf nicht sterben. Es wäre traurig, wenn es das Duell Werder gegen den HSV nicht mehr geben würde", sagte Schulz der Kreiszeitung Syke im Hinblick auf die prekäre Situation beider Nordvereine.

Insbesondere um Werder sei er besorgt: "Wenn man unsere Situation sachlich analysiert, muss man sagen, dass es richtig eng wird. Wenn die Mannschaft aber in jedem Spiel wie in Frankfurt um jeden Zentimeter kämpft, dann gebe ich uns eine Chance."

Im Falle einer Heimniederlage gegen den HSV wäre die Lage jedoch richtig bedrohlich: "Das mag ich mir gar nicht vorstellen. Dann stellt sich die Frage: Wie nervenstark sind wir?" Hoffnung mache ihm dabei vor allem das "unglaubliche Publikum" in Bremen, das "man einfach lieben" müsse.

"HSV hatte sich schon aufgegeben"

Auch dem HSV wünscht er jedoch nicht den Abstieg. Von der neuen Lage in Hamburg gibt er sich fasziniert: "Vor einer Woche hatte sich der HSV schon aufgegeben. Doch nach dem 3:0 gegen Dortmund spricht doch niemand mehr von schlechten Spielen. Die sind jetzt wieder obenauf, und es ist erstaunlich, dass sich so eine kaputte Mannschaft so schnell wieder erholt."

Der 71-Jährige spielte in seiner aktiven Karriere für zwei Jahre bei Werder, bevor er 1966 zum HSV wechselte. Außerdem lief er in den 1970er Jahren für Fortuna Düsseldorf und Alemannia Aachen auf.

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