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Hamburgs Hakan Calhanoglu wäre fast zu Bremen gewechselt

Der 20-Jährige könnte heute ein Bremer sein, wenn der HSV im Frühjahr 2012 nicht gerade noch dazwischengespritzt wäre.

Hamburg. Hakan Calhanoglu wäre beinahe bei Werder Bremen gelandet. Die Verantwortlichen der Grün-Weißen verhandelten im Mai 2012 schon intensiv mit dem heutigen Spieler des Hamburger SV.

"Wir waren in Bremen, hatten sehr gute Gespräche", sagt Bektas Demirtas. "Als wir nach Hause fuhren, fühlten wir uns schon wie Bremer" so der Berater des 20-Jährigen zur Hamburger Morgenpost vor dem Nordderby der beiden kriselnden Traditionsklubs am kommenden Samstag.

Auch Calhanoglu erinnert sich noch gut an die Gespräche mit Werder. Um ihn zu überzeugen, hatte man sich in Bremen etwas Besonderes ausgedacht: "Werder hat mir als Lockmittel sogar ein Trikot mit der Rückennummer zehn und meinem Namen drauf geschenkt."

Ablöse das Problem

Jedoch konnten sich die Bremer nicht mit dem heutigen HSV-Sportchef Oliver Kreuzer, damals noch in Diensten des Karlsruher SC, einigen. "Das haben sie nicht hinbekommen", meint Demirtas. Der damalige HSV-Sportchef Frank Arnesen stieg in den Poker ein und kam sowohl mit dem Spieler als auch mit dem Verein überein. Der KSC erhielt zwei Millionen Euro Ablöse, Calhanoglu blieb noch ein Jahr bei den Badenern.

Seit dieser Spielzeit trägt der Standard-Spezialist das Trikot der Hamburger. In 21 Ligaspielen erzielte Calhanoglu sechs Tore und bereitete zwei weitere vor. "Wir sind sehr glücklich, dass es so gekommen ist", freut sich Demirtas. Das Werder-Trikot hat seinen Besitzer längst gewechselt. "Das habe ich an einen Kumpel verschenkt", so Calhanoglu.

EURE MEINUNG: Wird Calhanoglu mit dem HSV bei Werder Bremen gewinnen?

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