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Felix Magath über FC Bayern: "Das ist für mich kein Sport mehr"

Felix Magath betrachtet die Entwicklung des FC Bayern sehr kritisch. Es sei kein Sport mehr, wenn man jedes Mal schon vor der Saison wisse, wer Meister wird.

München. Für Felix Magath, Neu-Trainer des FC Fulham, hat die Bundesliga ihren Reiz verloren. Die Dominanz des FC Bayern sei zu groß, um noch genügend Spannung in der Liga zu erzeugen.

"Das ist eine ganz schlechte Entwicklung, wenn sie vor der Saison schon wissen, wer Meister wird", meint der 60-Jährige in der Münchener Tageszeitung und moniert: "Es will ja auch gar kein anderer mehr Meister werden." Allein der Klassenunterschied zwischen dem Ersten und dem Zweiten sei viel zu groß. "Das ist für mich kein Sport mehr. Es macht mir als Sportler keinen Spaß mehr."

Draxler sollte nicht nach München wechseln

So problematisch Magath die Entwicklung der Bayern für die Bundesliga sieht, international stünden dem Team dennoch rosige Zeiten bevor. "Die Bayern werden selbstverständlich in den nächsten Jahren in Europa prägend sein. Vorausgesetzt, sie ändern ihre Politik nicht. Als ich bei Bayern war, hat die Vereinsführung noch gesagt: 20, 30 Millionen für einen Spieler – nie und nimmer! Mittlerweile kommt fast kein Spieler mehr unter 20 Millionen."

Einem Spieler wie Julian Draxler, der in letzter Zeit immer wieder mt dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, würde Magath sogar von einem Wechsel zum deutschen Rekordmeister abraten. "Ein junger Spieler ist dort vielleicht sogar unterfordert. Es wird ihm zu leicht gemacht, mit Mitspielern, die besser sind als alle anderen." Das würde die Entwicklung eines solchen Talents beeinträchtigen.  

EURE MEINUNG: Hat Magath recht? Hat die Bundesliga durch die Bayern-Dominanz ihren Reiz verloren?

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