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Aubameyang: "Manchmal wird Klopp ganz schön laut"

Der BVB-Stürmer will Trainer Klopp künftig noch oft überraschen und spricht seine Schwachstellen an. Lewandowski sieht er als Vorbild, das BVB-Spiel empfindet er als kräftezehrend.

Dortmund. Borussia Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang freut sich auf den Tag, an dem BVB-Trainer Jürgen Klopp ihn nicht mehr anschreit und weiß um sein Verbesserungspozential. Der Gabuner eifert Robert Lewandowski nach, ist sich der Unterstützung in seinem Heimatland sicher und will Klopp künftig weiter überraschen.

"Als ich hier angefangen habe, wollte ich es so gut wie möglich machen. Einfach nur Fußball spielen. Mich verbessern. Ich bin nicht überrascht, aber sehr glücklich, dass es bisher so gut gelaufen ist", erklärte Aubameyang im Kicker. Dem 24-Jährigen gelangen in 30 Spielen bisher 16 Tore und drei Assists.

Gleichzeitig aber sieht er noch viel Verbesserungspotential. So müsse er noch mehr Tore vorbereiten und konsequenter nach hinten arbeiten: "Manchmal fordert mich Jürgen Klopp schon energisch dazu auf, defensiv mehr zu arbeiten und schneller nach hinten umzuschalten. Dann wird er ganz schön laut. An dem Tag, an dem der Trainer mich an der Linie nicht mehr anschreit, heißt das, dass ich es gut mache."

Aubameyang: Unser Spiel ist sehr anstrengend

Doch bis dahin sieht Aubameyang viel Arbeit: "Unsere Art, Fußball zu spielen, ist wirklich sehr anstrengend und kräftezehrend. Ich hoffe sehr, dass ich bald wie Robert Lewandowski oder andere in unserer Mannschaft in der Lage sein werde, auch über eine längere Strecke durchzuspielen."

Spätestens in der kommenden Saison, wenn Lewandowski den BVB in Richtung Bayern München verlässt, dürfte der Gabuner dann noch stärker gefordert sein. "Seinen Weggang auf Anhieb zu kompensieren wird schwer. Aber auch Lewandowski hat Zeit gebraucht und Zeit bekommen, um dieses außergewöhnliche Niveau in Dortmund zu erreichen", so Aubameyang: "Warum sollten wir keine Spieler finden, die einen ähnlichen Weg wie er einschlagen?"

Auch er selbst traut sich den Platz im Sturmzentrum zu: "Sicher wäre das eine Option. Wir haben das schon in ein paar Tests probiert. Der Trainer weiß, dass ich das auch spielen kann."

"Das ganze Land schaut zu"

Doch zunächst wird es für den BVB in der kommenden Woche ernst, wenn das Champions-League-Achtelfinale im kalten Zenit St. Petersburg ansteht. "Im Achtelfinale der Champions League gibt es keine leichten Gegner mehr. Wir müssen so spielen wie in London oder Marseille, wo wir jeweils 2:1 gewonnen haben, dann haben wir eine gute Chance, eine Runde weiterzukommen", stellte Aubameyang klar.

Dabei kann sich der Stürmer auf die Unterstützung aus seinem Heimatland Gabun verlassen: "Das ganze Land schaut zu - und fiebert mit Borussia Dortmund. Mein Vater ist oft zu Hause, er hat davon erzählt, welche Euphorie in Gabun ausgebrochen ist, seit ich für den BVB spiele."

Künftig will Aubameyang dabei noch stärker herausstechen. Schon gegen Frankfurt trug er eine auffällige Frisur, woraufhin Klopp erklärte: "Bei der Frisur, die sich Auba vor dem Spiel gemacht hat, habe ich mich schon gefragt: Warum? Aber bei mir gibt es gewisse Freiheiten." Die gedenkt der Offensivmann zu nutzen: "Er wird sich in der Zukunft sicher noch das eine oder andere Mal über mich und meine Haare wundern."

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