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Uli Hoeneß über Magath: "Würde Menschen nie so behandeln"

Uli Hoeneß wusste, dass Felix Magath als Trainer nur noch im Ausland arbeiten könnte. Hier in Deutschland seien Magaths übertriebene Trainingsmethoden schon allseits bekannt.

München. FC Bayern-Präsident Präsident Uli Hoeneß äußert sich über Felix Magaths Verpflichtung beim FC Fulham. Dabei lässt er kein gutes Haar an dem ehemaligen Bayern-Trainer.

"Ich wusste, dass Magath irgendwann wieder als Trainer auftauchen würde – aber nicht in Deutschland. Hier gibt es keine Zukunft für ihn. Seine einzige Möglichkeit war es, ins Ausland zu gehen, wo man ihn nicht so gut kennt", sagte Hoeneß dem Daily Mirror.

"Er quetscht seine Spieler aus wie eine Zitrone"

Was der 60-Jährige von seinen Spielern fordere, sei lächerlich. "Für ihn ist es normal, den Körper eines Profis wie eine Zitrone bis zum letzten Tropfen auszuquetschen. Das geht weit über die Stufe hinaus, wo es ungesund für den menschlichen Körper wird."

Kurzzeitig könne das zwar zu Erfolgen führen. Aber auf lange Sicht gesehen, führe das zu einer Katastrophe. Das habe Magath bei jedem Klub, bei dem er bisher war, bewiesen. "Ich würde einen Menschen niemals so behandeln, wie er es tut. Er sollte sich mal fragen, warum alle Spieler eine Party schmeißen, wenn er den Klub verlässt."

EURE MEINUNG: Könnten Magaths Trainingsmethoden in England gut ankommen?

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