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FC Bayern München: Pep Guardiola würfelt immer richtig

Egal, welche Elf der Trainer aufstellt, am Ende steht eine homogene Truppe auf dem Platz, die einfach nicht zu bezwingen ist. Das musste nun auch der SC Freiburg erfahren.

NACHBERICHT
Aus der Allianz Arena berichtet Fabio Porta

Völlig entspannt schlenderten Thomas Müller, Manuel Neuer und Co. nach dem mühelosen 4:0-Sieg des FC Bayern München gegen den SC Freiburg durch die Mixed Zone und stellten sich den Fragen der Journalisten. Auf dem Platz sah man eine komplett andere Elf, das Ergebnis war einmal mehr beeindruckend: Pep Guardiola kann aufstellen, wie und wen er will – er liegt immer richtig.

Klar, es war „nur“ der SC Freiburg, doch mit Martinez, Pizarro, Müller, Kroos und Contento standen gleich fünf neue Spieler im Vergleich zur letzten Partie auf dem Platz. „Am Anfang hat Freiburg gut dagegen gehalten. Das 1:0 war der Dosenöffner. Wenn es 3:0 zur Halbzeit steht, weiß auch Freiburg, dass sie nicht mehr hoch gewinnen werden“, fasste Thomas Müller zusammen.

„Es ist für jede Mannschaft schwer, hier in der Allianz Arena mit einem Rückstand zu bestehen. Wir können froh sein, dass es einfach läuft bei uns und wir immer nachlegen“, legte Manuel Neuer nach.

Der Keeper wirkte nach der Partie besonders entspannt: „Das war ein toller Tag für uns. Wir wollten vor dem Arsenal-Spiel eine gute Leistung abliefern. Wir können zufrieden sein mit dem Spiel.“ Dabei richteten sich die Bayern nie nach dem Gegner, vielmehr geht es um das eigene Spiel: „Wir müssen immer schauen, unsere Vorgaben zu erfüllen, unabhängig von dem Gegner. Wir wollen den Gegner kontrollieren“, fügte Neuer hinzu. Dabei scheint es kaum eine Rolle zu spielen, wer neben wem steht.

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Das Rezept des Erfolgs ist klar: „Uns fordert jeder Gegner. Das sieht immer so leicht aus, aber es ist harte Arbeit. Freiburg hat es heute auch getan, aber wenn wir konzentriert Fußball spielen, vor allem zu Hause, wird es für jeden Gegner schwierig“, meinte Philipp Lahm.



Contento und Martinez in der Abwehr

Pep Guardiola ließ Javi Marinez wieder in der Innenverteidigung für Jerome Boateng ran. Dante benötigte allerdings nicht lange, den Spanier zu integrieren. Auch Contento lieferte eine solide Partie ab: „Wir sind wieder sehr konzentriert ins Spiel gegangen. Wir lassen wenig anbrennen, das ist vor allem in den englischen Wochen sehr wichtig“, erklärt Kapitän Lahm, der wieder im Mittelfeld die Strippen zog.

Die Bayern marschieren weiter in Richtung Titelverteidigung und lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen. Der Triple-Gewinner lässt nicht nur nichts anbrennen, er überzeugt auch mit einer Leichtigkeit, die weitere Superlative nach sich zieht. Am Mittwoch steht mit dem FC Arsenal ein echter Härtetest bevor. Nach dieser Partie gibt es entweder neue Erkenntnisse, oder die Verzweiflung in Deutschland und Europa nimmt ihren Lauf.

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