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Beim HSV muss man bis zum Samstag auf öffentliche Stellungnahmen verzichten. Oliver Kreuzer und Bert van Marwijk müssen weiter um ihre Jobs bangen.

Hambur. Beim krisengeschüttelten Hamburger SV liegen vor dem Abstiegs-Krimi bei Eintracht Braunschweig am Samstag offenbar die Nerven blank. Der Traditionsklub hängte seinen Spielern um Kapitän Rafael van der Vaart einen Maulkorb um.

Bis zur Partie beim Tabellenletzten werde es keine Interviews mehr geben, teilte der Klub mit. Auch der Vorstand um Vereinspräsident Carl Jarchow und Sportchef Oliver Kreuzer werde sich nicht mehr offiziell äußern.

"Weiß nicht ob ich am Samstag noch Sportchef bin"

Der HSV ist nach der historischen Grusel-Serie von sechs Bundesliga-Niederlagen nacheinander auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Jarchow, Kreuzer und Trainer Bert van Marwijk müssen deshalb weiter um ihren Job fürchten. Am Donnerstag war allerdings zunächst unklar, ob sich der Aufsichtsrat des HSV auf Felix Magath als neuen starken Mann an der Spitze des Klubs einigen konnte.

"Ob etwas passiert, wann etwas passiert, kann ich nicht beeinflussen", sagte Kreuzer nach der 0:5-Pleite im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Bayern München am Mittwochabend: "Ich gehe davon aus, dass van Marwijk in Braunschweig auf der Bank sitzen wird. Ob ich dann aber noch Sportchef bin, weiß ich nicht."

EURE MEINUNG: Könnte Magath die Hamburger retten?

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