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Thomas Eichin: "Die sportliche Situation bereitet mir schlaflose Nächte"

Thomas Eichin kann nach seinem ersten Jahr in Bremen ein Fazit ziehen. Den Anfang habe er sich auf jeden Fall einfacher vorgestellt.

Bremen. Am kommenden Samstag ist es genau ein Jahr her, dass Thomas Eichin sein Amt bei Werder Bremen als Sportdirektor aufgenommen hat. Eingelebt hat er sich mittlerweile sehr gut in Bremen. Die sportliche Situation bereitet ihm allerdings einige Probleme.

Bereut hat er den Schritt an die Weser bis jetzt aber noch nicht. "Wieso auch? Ich gebe zu: Ich hatte mir gerade die Anfangsphase leichter vorgestellt. Aber eigentlich wusste ich, was auf mich zukommt: Hohe Ansprüche aus der Vergangenheit, gepaart mit finanziellem Konsolidierungskurs", gestand der 47-Jährige in der Bild.

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Aber auch wenn der Ex-Manager der Kölner Haie wusste, was in Bremen auf ihn zukommen würde, ist es alles andere als einfach. "Natürlich bereitet mir die aktuelle Situation schlaflose Nächte. Du kommst da nur kämpferisch raus. Und das erwarte ich von mir, dem Trainer und den Spielern", so der Werder-Manager.

Dutt nicht alleine schuldig

Für die sportliche Misere will Eichin keinem einzelnen den schwarzen Peter zuschieben. Stattdessen sieht er den ganzen Verein in der Pflicht: "Wir tragen alle die Verantwortung für die sportliche Situation, natürlich auch Robin Dutt."

Auch die Neuzugänge tragen ihren Teil dazu bei, dass die Bremer nicht aus dem Tabellenkeller kommen. Bisher schlug keiner der Transfers in Bremen ein, doch Eichin ist der Meinung, die Neuen Di Santo, Garcia, Caldirola und Makiadi würden alle "eine Rolle in der Mannschaft spielen".

Feststehen würde für den Schaaf-Nachfolger auf jeden Fall eines: "Es gilt, mit aller Macht die zweite Liga zu verhindern. Punkt! Nur damit beschäftige ich mich."

EURE MEINUNG: Sind Eichin und Dutt die richtigen für Werder Bremen?

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