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Der Werder-Trainer versteht die Kritik an ihm und seinem Team. Er verteidigt sich aber gegen den Vorwurf der Konzeptlosigkeit.

Bremen. Werder Bremens Coach Robin Dutt kann die aufkommende Kritik nach nur einem Punkt in den bisherigen drei Rückrundenspielen nachvollziehen. "Ich finde die Kritik, die auf uns und mich hereinprasselt, der Situation angemessen", meinte der Ex-DFB-Sportdirektor im Bild-Interview.

Im Vergleich zum Nordrivalen aus Hamburg kann Dutt im relativ ruhigen Umfeld an der Weser weiterarbeiten. Die prekäre Entwicklung beim ungeliebten Nachbarn sieht er aber kritisch: "Beim HSV stellen sich die Spieler und werden körperlich angegangen. So etwas muss man im Keim ersticken."

Dutt nicht in Panik

Überrascht ist der gebürtige Kölner von der aktuellen Bremer Notlage kaum: "Ich habe vom ersten Tag an gewusst, dass so eine Situation entstehen kann." Der Trainer appellierte an die Spieler sich als Mannschaft zu präsentieren, da "Zusammenhalt die oberste Maxime“ im Abstiegskampf sei.

Dutt setzt dabei auch auf seine Erfahrungen aus der Zeit beim SC Freiburg. "Ich habe einen Plan, ich trainiere nicht den ersten Verein in einer schwierigen Situation." Damit begegnet der 49-Jährige der Kritik in dieser schwierigen Lage konzeptlos zu agieren. "Du musst neue Reize vermitteln. Das kann Aufstellung, Taktik oder Trainingssteuerung betreffen."

Zudem äußerte sich Dutt im Zusammenhang mit Taktikänderungen auch zum Torwartwechsel von Sebastian Mielitz zu Raphael Wolf: "Es war alternativlos. Ich habe die Wechsel ja nicht gemacht, weil wir zuvor so erfolgreich waren."

EURE MEINUNG: Wird Robin Dutt mit Werder Bremen die Klasse halten?

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