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Nach der sechsten Liga-Niederlage in Serie wird die Kritik an Hamburger Trainer größer. Dieser will jedoch weitermachen.

Hamburg. Die 0:3-Niederlage des Hamburger SV gegen Hertha BSC war die sechste Liga-Pleite der Hanseaten in Serie. Bert van Marwijk, der damit immer mehr in die Kritik gerät, will trotzdem in Hamburg weitermachen.

"Ich bleibe Trainer, ich resigniere nicht und gebe nicht auf. Ich bin verantwortlich, aber stehe auch vor der Truppe", sagte der 61-jährige Niederländer nach der Partie gegen die Hauptstädter. Der HSV verweilt durch die erneute Pleite auf dem 17. Tabellenplatz.

Heiko Westermann war deshalb nach dem Spiel sichtlich bedient: "Es ist bitter, mir fehlen die Worte. Es ist scheiße." Dabei analysierte er, dass die Mannschaft nach dem ersten Gegentor "völlig verunsichert" gewesen sei. "Und dann kriegen wir das zweite und dritte hinterher", ließ der Innenverteidiger die Nackenschläge Revue passieren.

Netzer hält Abstieg für möglich

Beim Gang in die Fankurve wurden die HSV-Profis gnadenlos ausgepfiffen. Westermann hatte dafür Verständnis: "Wir haben uns in den letzten Wochen nicht mit Ruhm bekleckert, haben schlechten, erfolglosen Fußball gezeigt. Da ist es normal, dass die Fans pfeifen."

Der ehemalige HSV-Manager Günter Netzer hält mittlerweile sogar den Abstieg für möglich. "Wenn die Spieler nicht endlich wach werden, ihr Potenzial ausschöpfen und sich ihrer Verantwortung dem Verein gegenüber bewusst werden, kurzum, wenn sie denken, dass es nicht passieren kann, dass sie absteigen, landen sie in der 2. Liga", so der einst geniale Spielmacher.

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