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Der Rekordmeister ist nun schon seit einer unglaublich langen Zeit unschlagbar. Den Gegnern wird mittlerweile zu großer Respekt unterstellt.

München. Der FC Bayern München ist in der Bundesliga nunmehr seit 44 Spielen ungeschlagen. Mit dem 1.FC Nürnberg steht auch schon der nächste Gegner in den Startlöchern um die Super-Serie des Rekordmeisters zu brechen.

Nürnberg hat jedoch keine Angst vor den Bayern. Club-Coach Gertjan Verbeek gibt sich im Bild-Interview realistisch aber dennoch selbstbewusst: "Es wird schwer für uns. Aber auch die Spieler des FC Bayern gehen auf die Toilette und da kommt dasselbe raus wie bei uns. Im Fußball hat man immer eine Chance."

Diese Einstellung nimmt Dortmunds Trainer Jürgen Klopp den anderen Klubs nicht gänzlich ab: "Uns wird nicht im Ansatz der Respekt entgegengebracht wie Bayern. Da gibt es Zweikämpfe wo man das Gefühl hat: Warum greift der den Münchner Spieler jetzt nicht an? Da gibt's bei uns keine Zweifel, da wird sich drauf gestürzt", zeigt sich der BVB-Coach unzufrieden und sieht schon eine gewisse Angst bei den Gegnern der Bayern.

Liga hat keine Angst, nur genug Respekt

Mainz-Manager Christian Heidel und HSV-Sportchef Oliver Kreuzer sind sich einig: "Wir haben keine Angst vor München", sagt Kreuzer vor der anstehenden Pokalbegegnung mit dem Triple-Sieger. Heidel hält auch nichts von den Anschuldigungen gegen die Bayern-Gegner: "Quatsch. Jeder will doch der Erste sein, der Bayern schlägt."

Frankfurt-Trainer Armin Veh, der mit seiner Mannschaft von den Bayern jüngst mit 5:0 rasiert wurde, will von Angst nichts wissen: "Respekt ist gut; aber zu viel auch nicht. Vorher aufgeben macht keinen Sinn. Das haben wir auch nicht getan. Man sollte schon dran glauben, dass man sie schlagen kann. Denn man kann Bayern schlagen! Wen man gut drauf ist, hat man eher die Chance", verrät der Eintracht-Coach.

Hoffenheim-Manager Alexander Rosen macht indes Hoffnung auf interessante Spiele mit Bayern-Beteiligung in der Rückrunde: "Man muss die großartigen Leistungen des FC Bayern anerkennen, aber abschenken wird in der Bundesliga meiner Meinung nach keine Mannschaft – dafür ist der Reiz, diese außergewöhnliche Serie zu brechen, viel zu groß."

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