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Die HSV-Anhänger verbergen ihren Unmut nicht länger. Der Rechtsverteidiger wurde bereits in der Öffentlichkeit angepöbelt. Er kann die Reaktion teilweise verstehen.

Hamburg. Der kriselnde Hamburger SV scheint immer mehr auseinanderzufallen. Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier offenbarte nun, dass HSV-Anhänger ihn bereits mehrmals in der Öffentlichkeit verbal attackierten.

"Wenn ich allein bin und mich jemand anmacht, ist das nicht so schlimm. Manchmal stimmt die Kritik ja sogar", erklärte Diekmeier. Allerdings stört den 24-Jährigen, dass er nach der 2:9-Niederlage gegen den FC Bayern München in der abgelaufenen Saison während eines Einkaufsbummels angeschrien wurde, als er seine Tochter an der Hand hatte.

"Das nach dem München-Spiel war schon grenzwertig damals. So weit darf es nicht gehen - auch wenn wir zurzeit nicht zu Unrecht auf die Fresse bekommen", räumte Diekmeier nach fünf Niederlagen in Folge ein: "Wir wissen alle, dass wir uns in vielen Dingen verbessern müssen."

Von überzogener Kritik an seinen Teamkollegen hält der frühere Jugendspieler von Werder Bremen nichts. "Es bringt ja nichts, wenn jeder auf den anderen drauf haut. Ich schaue, was ich selber besser machen kann, um auf dem Platz eine andere Ausstrahlung zu haben", so Diekmeier: "Und was ich machen kann, damit wir erfolgreicher sind."

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