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Wolfsburg-Coach Dieter Hecking: "Mussten Diego gehen lassen"

Der Trainer der Wölfe sah keine Chance, den Brasilianer zu halten. Er befürchtete Stunk. Hecking denkt zudem, dass de Bruyne noch nicht bereit ist, die Nachfolge zu übernehmen.

Wolfsburg. Der kurz vor Ende der Wintertransferperiode zu Atletico Madrid gewechselte Diego war aus Sicht des VfL Wolfsburg nicht zu halten. Das betonte Trainer Dieter Hecking. Die Mannschaft trauert dem Brasilianer nicht nach, sondern vertraut auf Kevin de Bruyne.

Für Hecking war Diegos Transfer nicht zu verhindern. "Er ist bestimmt aufgetreten und wollte wechseln. Da mussten wir ihn gehen lassen", zitiert die "Bild" den 49-Jährigen: "Wenn einer nicht mehr 100 Prozent fokussiert ist, kann das nicht zielführend sein. Das hätte in der Rückrunde sonst nur Theater gegeben."

Die Wölfe bekamen so immerhin noch 1,5 Millionen Euro für den 28-Jährigen, dessen Vertrag im Sommer ausgelaufen wäre. Dass Diego, der in seinem ersten Spiel für Atletico direkt ein Tor erzielte, der Mannschaft in der Rückrunde nicht mehr helfen kann, scheint seine früheren Teamkollegen keineswegs zu stören.

"Diego hat einen Schritt nach vorne gemacht. Vielleicht kommt er so noch zur WM", sagte Ivica Olic. Der Kroate wies daraufhin, dass Wolfsburg bereits einen passenden Ersatz habe: "Wir haben mit De Bruyne auch einen Superspieler bekommen. Wir sind nicht schwächer geworden."

Hecking: "Müssen Kevin Zehnerposition näher bringen"

Sein Trainer sieht allerdings noch Verbesserungsbedarf, damit der Belgier in die Fußstapfen von Diego treten kann. "Wir müssen Kevin jetzt die Zehner-Position noch näher bringen", sagte Hecking der "Wolfsburger Allgemeinen".

Nun seien die Teamkollegen gefordert, den 22 Jahre alten Neuzugang vom FC Chelsea schnell zu integrieren. "Diego kannte die Abläufe bei uns auf dem Platz, Kevin kann sie noch nicht kennen", so Hecking: "Wir müssen seinen Mitspielern aufzeigen, was er für ein Spielertyp ist."

EURE MEINUNG: Kann de Bruyne das Erbe von Diego bald antreten?

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