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Der Bayern-Star verriet, dass die Wendung "super, super" bei Pep Guardiola intern keinen Platz hat. Müller mahnt vor den Gunners vor dem Achtelfinal-Duell in der Königsklasse.

München. Auch unter Pep Guardiola gehört Thomas Müller zu den Leistungsträgern bei Bayern München. Der 24-Jährige verriet, dass die Wendung "super, super" intern keinen Platz hat und wie wichtig ein guter Zusammenhalt für weitere Titel ist. Vor dem Achtelfinal-Duell in der Champions League gegen den FC Arsenal warnt der Nationalspieler.

"Die Gunners spielen sehr schönen Fußball, sie sind der schwierigste Gegner, den wir bekommen konnten. Wir sind mit dieser Spitzenmannschaft der Premier League auf Augenhöhe", urteilte Müller im Kicker über den nächsten Gegner in der Königsklasse.

Trotz seiner Wertschätzung für die Elf von Arsene Wenger fordert er das Weiterkommen ein: "Wir haben in den letzten Jahren international und national mehr gerissen als der FC Arsenal, deshalb sind wir leichter Favorit." Überhaupt sei der FC Bayern die Mannschaft, die es international zu schlagen gelte: "Wir sind der Titelverteidiger und haben uns eher verbessert. Natürlich geht der Titel über uns."

"Vom Einzel-Konkurrenzkampf verabschieden"

Dass er unter den Trainern Louis van Gaal, Jupp Heynckes und nun Pep Guardiola trotz unterschiedlicher Spielsysteme immer eine Stammkraft war, führt Müller auf seine Anpassungsfähigkeit zurück: "In meinem ganzen Profidasein wurde ich auf den verschiedensten Positionen eingesetzt und bin damit nicht schlecht gefahren. Ich habe keine Präferenzen."

Der Bayern-Star führte aus: "Meine Fähigkeiten bewegen sich im vorderen Bereich, ich kann in den verschiedensten Situationen gefährlich werden." Dass er seinen Platz immer wieder gegen technisch stärke Spieler behaupten konnte, ist für ihn keine Überraschung: "Der schöne Fußball ist nur schön, wenn die Effizienz stimmt. Und wir brauchen einen Spieler, der steil geht, das ist mein Job."

"Super, super" nur für die Medien

Der 24-Jährige erklärte zudem, dass die Guardiola-Wortschöpfung "super, super Spieler" nur gegenüber der Presse Verwendung findet: "Es wird kein Trainer einen Spieler ins Büro holen, um zu sagen: super, super, und dann geht der Spieler wieder. Da geht es um Inhalte, nicht um Glorifizierung."

Müller räumte ein, dass der Konkurrenzkampf beim FC Bayern in dieser Saison "noch etwas größer als früher" sei. Um weiter erfolgreich zu bleiben, müsse sich jeder "von diesem Einzel-Konkurrenzkampf verabschieden" und sich bewusst machen, "dass wir als Team erfolgreich sein wollen."

Gute WM nicht an Titel gebunden

Mit Blick auf die WM 2014 in Brasilien wehrt sich der gebürtige Weilheimer dagegen, Erfolg allein am Turniersieg zu messen: "Es muss keine schlechte WM gewesen sein, wenn man den Titel nicht gewinnt. Die beste Mannschaft wird nicht immer Erster, sonst hätte der FC Barcelona in seiner großen Ära in jedem Jahr die Champions League gewonnen."

Im Spielsystem der Nationalmannschaft ist Müller auf dem offensiven rechten Flügel gesetzt. Er macht keinen Hehl daraus, dass er aus persönlicher Sicht am liebsten Philipp Lahm als Rechtsverteidiger hinter sich wissen würde: "Für mich ist es schön, wenn Philipp hinter mir spielt, weil er überragend ist und mich in der Offensive unterstützt. Wir können da ein gutes Duo sein."

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