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Nach dem dritten Sieg in Folge war der Jubel bei den Fans in Mainz groß. Doch Stefan Bell wollte die Europapokal-Rufe nicht überbewerten.

Nachbericht
Aus der Coface-Arena in Mainz berichtet Michael Bauer

Mainz. Beim 2:0-Heimerfolg des 1. FSV Mainz 05 gegen den SC Freiburg stimmte der Anhang bereits in den Schlussminuten Europapokal-Gesänge an. Die Spieler und Verantwortlichen blieben aber realistisch. Stefan Bell wusste die Euphorie richtig einzuordnen.

"Es ist schön, wenn die Fans was zum Träumen haben, solange wir uns nicht negativ beeinflussen lassen", kommentierte der 22-Jährige im Gespräch mit Goal den Enthusiasmus von den Rängen gelassen.

Das Innenverteidiger Juwel betonte: "Man sollte nicht zu viel von uns verlangen, nur weil wir drei Spiele am Stück gewonnen." Jeden Sieg müsse man sich "hart erarbeiten und Phasen überstehen, wo wir unter Druck geraten. Das kann man nicht komplett abstellen als Mainz 05 und sollte niemand erwarten", so Bell weiter.

Mit Selbstvertrauen nach Wolfsburg

Mit 30 Zählern steht man gleichauf mit dem VfL Wolfsburg auf Platz sieben. Punkten die 05er auch gegen die Wölfe dreifach, kann man die Rheinhessen definitiv zum engeren Kandidatenkreis für die Europapokal-Plätze zählen.

Unabhängig von der Tabellensituation sieht Bell dem Auswärtsspiel kommenden Samstag ambitioniert entgegen: "Wir brauchen eigentlich gar nicht auf die Tabelle schauen. Das ändert nichts am Spiel nächste Woche in Wolfsburg, was wir gewinnen wollen. Was unterm Strich dabei rauskommt, werden wir sehen."

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