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Der Abstiegskampf ist bei Werder derzeit Realität. Das hält Aufsichtsratsboss Lemke jedoch nicht davon ab, die Ziele der nächsten Saison deutlich höher anzusiedeln.

Bremen. Trotz der aktuellen Situation des SV Werder Bremen hat sich Aufsichtsratsboss Willi Lemke optimistisch im Hinblick auf die Ziele der nächsten Spielzeit gezeigt: Europa solle das Ziel sein. Manager Thomas Eichin bremste seinen Vorgesetzten allerdings sofort ein.

Bei Sport1 offenbarte Lemke am Donnerstag seine Zielsetzung für die nächste Saison: "Nächstes Jahr, nach der Konsolidierungsphase, sollten wir wieder oben ein bisschen angreifen", so der 67-Jährige im Audi Star Talk. "Es wäre toll, wenn man dann vielleicht, so wie früher, immer auf einen europäischen Wettbewerb abzielt und wir uns für die Europa League qualifizieren. Das fände ich für nächstes Jahr das Ziel."

Werder im Abstiegskampf 

Mit lediglich 20 Punkten aus den bisherigen 18 Spielen befindet man sich allerdings deutlich näher am Abstiegskampf als am internationalen Geschäft. Grund genug für Manager Eichin, dem hehren Ziel in der "Bild" umgehend zu widersprechen: "Es ist nicht realistisch. Es ist Wunsch aller Beteiligten, so schnell wie möglich wieder international zu spielen. Aber die Möglichkeiten müssen realistisch sein." Eine Orientierung solle eher am Machbaren ausgerichtet sein.

Am Samstag treten die Werderaner beim FC Augsburg an.

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