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Jupp Heynckes: Franck Ribery erst seit zwei Jahren ein Großer

Der frühere Bayern-Trainer erklärt, wie er aus Ribery einen der weltbesten Spieler gemacht hat. In einem Punkt waren er und der Mittelfeldstar aber grundverschieden.

München. In den zwei Jahren unter Jupp Heynckes zwischen 2011 und 2013 hat Franck Ribery bei Bayern München nicht nur alle großen Titel gewonnen, sondern sich auch zu einem der weltbesten Spieler entwickelt. Der 68-jährige Trainer im Ruhestand hat nun erklärt, wie er den Mittelfeldstar an die Spitze gebracht hat.

"Ribery wurde in den letzten zwei Jahren zu einem großen Profi, das war nicht immer so", sagte Heynckes dem Fußballmagazin France Football und führte aus: "Er ist ein Straßen-Fußballer. Er braucht das Gefühl, geschützt zu sein und dass man sich mit ihm beschäftigt. Aber man muss ihn auch immer mal wieder in die Schranken weisen."

Viel Wirbel um Nichts

Hierbei bezieht sich Heynckes konkret auf eine Szene aus dem Champions-League-Halbfinale 2012 gegen Real Madrid: "Riberys Streit mit Robben war unglaublich. Sie stritten sich wegen eines einfachen Freistoßes." Danach habe er als Trainer eingegriffen und die Lage entspannt: "Nach dem Streit sagte ich, wer die Freistöße tritt und jeder respektierte meine Anweisung."

Nur in einem Punkt sind der 68-jährige Heynckes und der 38 Jahre jüngere Ribery nie übereingekommen: "Ich hatte große Probleme damit, die Musik zu ertragen, die Franck hörte. Aber die Musik, die andere hörten, wusste ich zu schätzen."

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