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Einem Spieler kann man wohl bald nicht mehr via Social Media folgen: Nach den neusten Beleidigungen erwägt Kießling einen endgültigen Rückzug aus dem sozialen Netzwerk.

Leverkusen. Torschützenkönig Stefan Kießling denkt über eine endgültige Schließung seiner Facebook-Seite nach. Erst vor wenigen Tagen meldete sich der Angreifer von Bayer Leverkusen zurück. Wegen der erneuten Anfeindungen sieht er sich dazu gezwungen, endgültige Konsequenzen zu ziehen.

"Ich werde mir das anschauen und wenn das nicht aufhört, schließe ich die Seite wieder", so der 30-Jährige gegenüber der Bild: "Ich werde sie dann auch nicht mehr aufmachen, so einfach ist das!" Vor zehn Tagen wagte er einen Neustart im sozialen Netzwerk, nachdem er im Oktober die Seite gesperrt hatte. Nun ist er abermals das Zielobjekt von wüsten Beschimpfungen.

Phantomtor und seine Konsequenzen

Grund: Kießling wird immer noch aufgrund des "Phantomtores" im Spiel bei 1899 Hoffenheim angefeindet. Beim 2:1-Sieg gegen die TSG köpfte er nach einer Ecke ans Außennetz, doch der Ball gelangte durch ein Loch im Netz ins Tor. Schiedsrichter Felix Brych gab den Treffer. Das Ergebnis der späteren Verhandlung vor dem DFB-Sportgerichte: Das Tor zählt, kein Wiederholungsspiel.

Seitdem ist Kießling bösen Pöbel-Attacken auf seiner Facebook-Seite ausgesetzt. "Es gibt immer Leute, die sich in den Vordergrund drängen mit ihren Sprüchen." Verständnis für die 'Täter' hat 'Kies' nicht: "Aber bei einigen denke ich, dass sie wahrscheinlich nichts in ihrem Leben außer diesen Beschimpfungen haben."

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