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Die Anklage der Bayern-Ikone genießt allergrößtes Medieninteresse. Zunächst sind vier Verhandlungstage vorgesehen.

München. Der Prozess gegen Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß (62) wegen Steuerhinterziehung ab 10. März 2014 in München hat zu einem Run auf die Medien-Akkreditierungen geführt.

Am 22. Januar um 12.00 Uhr hatte das Anmeldeverfahren via E-Mail begonnen. Bereits 27 Sekunden später waren die 49 zur Verfügung stehenden und reservierten Sitzplätze für Medienvertreter vergeben. Insgesamt gingen 454 Akkreditierungsgesuche ein. Dies gab die Pressestelle des Oberlandesgerichts München am Mittwoch bekannt.

Vorerst vier Verhandlungstage vorgesehen

Hoeneß hatte zuletzt am 19. Januar 2014 bei einem Fanclub-Treffen über seinen Prozess gesagt: "Ich möchte mich nicht zum Heiligen machen, jeder weiß, dass ich einen Riesenfehler gemacht habe. Aber ich glaube nicht, dass ich deswegen ein schlechter Mensch geworden bin."

Die Wirtschaftsstrafkammer des Oberlandesgerichts München II hatte die Anklage der Staatsanwaltschaft München II gegen Hoeneß wegen Steuerhinterziehung vom 30. Juli 2013 "unverändert" zur Hauptverhandlung zugelassen. Zunächst sind ab 10. März vier Verhandlungstage angesetzt. Hoeneß wird Einkommenssteuerhinterziehung vorgeworfen.

Hoeneß hatte beim Finanzamt Anfang des Jahres 2013 Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet. Diese Selbstanzeige soll aber nicht vollständig gewesen sein. Der ehemalige Bayern-Manager reichte daraufhin eine zweite Selbstanzeige ein, da ermittelte die Staatsanwaltschaft aber bereits. Es soll um rund drei Millionen Euro gehen.

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