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Niederlagen gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel sind beim Werksclub in dieser Saison keine Seltenheit, nun hat man den VfB vor der Brust - eventuell mit Sam im Kader.

Leverkusen. Bayer Leverkusen steht das Schlimmste bevor, was passieren kann: Der Werksklub muss am Samstag gegen den VfB Stuttgart und damit gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte antreten - die Mannschaft von Teamchef Sami Hyypiä wird nämlich im Augenblick von einem regelrechten Fluch gegen Underdogs heimgesucht.

Die 2:3-Pleite am vergangenen Samstag beim SC Freiburg war schon die vierte Schlappe gegen ein Team aus den hinteren Tabellenregionen nach den Niederlagen bei Werder Bremen (0:1), gegen Eintracht Frankfurt (0:1) und bei Schlusslicht Eintracht Braunschweig (0:1).

"Lange Zeit richtig gut gespielt"

"Das Spiel in Freiburg konnte man nicht mit den Niederlagen gegen Frankfurt und in Bremen vergleichen. Wir haben lange Zeit richtig gut Fußball gespielt", resümierte Sportchef Rudi Völler nach dem Freiburg-Spiel, "aber es ist total ärgerlich, ein solches Spiel noch zu verlieren. Da muss man am Ende vielleicht auch mit einem Unentschieden zufrieden sein."

Bayer wollte den Sieg und stand am Ende mit leeren Händen im Breisgau da. Unter dem Strich stehen nun drei Niederlagen in Folge, Spitzenreiter und Herbstmeister Bayern München ist inzwischen so weit von Bayer entfernt wie die Erde vom Mond.

Guardado im Anflug?

Aber das haben die Verantwortlichen in Leverkusen auch stets betont - der Rekordmeister ist ohnehin nicht die Messlatte. Erneute Qualifikation für die Champions League, das ist das angepeilte Ziel. Aber die jüngste Ergebniskrise hat gezeigt, dass der Bayer-Kader im Augenblick nur bedingt wettbewerbsfähig ist.

Der mexikanische Nationalspieler Andrés Guardado (27) vom FC Valencia, der die Probleme auf der Linksverteidigerposition beheben könnte, ist als Neuzugang im Gespräch. Seit 2007 spielt er in der spanischen Primera Division und verfügt über große internationale Erfahrung. "El Principito" (der kleine Prinz) hat fast 100 Länderspiele für El Tri bestritten und könnte Bayer sofort weiterhelfen.

Sam vor Comeback

Dasselbe gilt für Nationalspieler Sidney Sam, der aufgrund eines schweren Muskelfaserrisses mehr als zwei Monate pausieren musste und schmerzlich im Offensivspiel der Leverkusener vermisst wurde. Gegen Stuttgart könnte Sam, der im Sommer zu Schalke 04 wechselt, sein Comeback feiern.

"Ich gehe davon aus, dass ich am Samstag wieder im Kader bin", sagte der 25 Jahre alte Offensivspieler dem Kölner Express. Seit dem 23. November und dem Spiel bei Hertha BSC in Berlin hatte der Ex-Lauterer gefehlt. "Es sieht wieder gut aus, ich habe keine Schmerzen mehr", äußerte sich Sam.

Vor allem Torjäger Stefan Kießling, der seit 403 Bundesliga-Minuten auf einen Treffer wartet, könnte die Unterstützung des pfeilschnellen Außenstürmers gut gebrauchen. Die Entscheidung, ob der schmerzlich vermisste Sam gegen den VfB wieder von Anfang an spielen wird, trifft allerdings Trainer Sami Hyypiä allein.

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