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Dortmunds Reservekeeper spricht im Interview über seine Rolle beim BVB, die Trainingsunterschiede im Vergleich zu Australien und über Reus, der ein perfekter Australier wäre.

Dortmund. Der Australier Mitchell Langerak spricht in einem Interview mit Spox über seine Zukunft bei Borussia Dortmund und die Unterschiede im Vergleich zu seinem früheren Verein Melbourne City. Zudem erklärt der Keeper, welcher Dortmunder am ehesten als Australier durchgehen würde.

"Ich will Dortmunds Nummer eins werden, das steht außer Frage. Das ist das Ziel. Ich arbeite darauf hin, dass der Trainer eines Tages davon überzeugt ist, mich ins Tor zu stellen. Ob das in fünf Tagen, fünf Wochen oder überspitzt ausgedrückt in fünf Jahren sein wird - es liegt einzig an mir", äußerte sich Langerak zu seinen Zukunftsplänen bei der Borussia.

"Zufrieden mit den Einsatzzeiten"

Der Torwart absolvierte in dieser Spielzeit bislang sieben Spiele für den BVB - zwei Partien sowohl in der Bundesliga wie auch in der Champions League und drei Partien im DFB-Pokal. Dennoch scheint Langerak mit seiner Situation zufrieden zu sein: "Das gehört zum Schicksal eines Torhüters dazu. Ein Stürmer, der nicht von Anfang an ran darf und dann aber in den letzten zehn Minuten eingewechselt wird, hat zumindest die Möglichkeit, sich einigermaßen regelmäßig zu zeigen. Ich bin aber mit meinen Einsatzzeiten zufrieden."

Subotic und Reus als Australier

Bevor der Keeper beim BVB einen Vertrag unterschrieben hat, spielte er in Australien für Melbourne City. Nun spricht der Australier über die Unterschiede: "Das Niveau ist in Dortmund dennoch um ein Vielfaches höher. Hier wird viel häufiger trainiert und man lernt, ständig ans Training und das nächste Spiel zu denken. Das war in dieser Form genauso neu für mich, wie dass wir vor den Spielen immer in ein Hotel fahren. Was das reine Torwarttraining angeht, habe ich in Deutschland noch einmal eine Schippe im Kraftraum draufgelegt, um einfach robuster zu werden."

Außerdem verriet Langerak, welcher Mannschaftskollege am ehesten als Australier durchgehen würde: "Das kann nur Neven Subotic sein. Bei ihm merkt man den amerikanischen Einschlag und der unterscheidet sich nicht wahnsinnig vom australischen. Aber auch Marco Reus wäre ein perfekter Australier, er ist sehr gechillt."

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