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Der Kapitän des Triple-Siegers warnt vor zukünftigen Ausbootungen aus dem Kader. Gegen Stuttgart will er am Mittwoch den Abstand auf die Verfolger ausbauen.

München. Nach der Ausbootung von Mario Mandzukic beim Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach (2:0) erwartet Kapitän Philipp Lahm (30) in Zukunft einen Kampf um die Plätze beim Rekordmeister Bayern München. "Wir haben einen Mega-Kader. Wenn alle zurückkommen, wird es mehrere Härtefälle geben", sagte der deutsche Nationalspieler am Montag.

Bayern-Trainer Pep Guardiola hatte Torjäger Mandzukic am Freitag wegen mangelnder Trainingsleistung zu Hause gelassen. "Ich urteile nicht über Mitspieler. Der Trainer hat entschieden und jeder hat das zu akzeptieren. Wir stehen dahinter", sagte Lahm und fügte noch an, dass jeder Spieler wissen müsse, "dass er seine Leistung abrufen muss beim FC Bayern, ob im Training oder im Spiel".

Die kommende Nachholbegegnung beim VfB Stuttgart am Mittwoch (20.00 Uhr) sieht Lahm als "riesige Chance, den Vorsprung auszubauen". Bei einem Sieg im Südderby würde der Abstand auf den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen auf 13 Punkte anwachsen. "Dann wäre es schwer, uns noch einzuholen. Wir hätten nichts dagegen, wieder frühzeitig Meister zu werden."

Nichts Besonderes gegen den Ex-Klub

Die Patzer der Verfolger nahm Lahm wohlwollend zur Kenntnis. "Der Samstag", an dem Leverkusen und Borussia Dortmund Punkte liegen gelassen hatten, "war für uns nicht so schlecht, fast besser als der Freitag", sagte er grinsend.

Für Lahm ist das Spiel am Mittwoch trotz des Wiedersehens mit seinem Ex-Verein nicht wirklich etwas Besonderes: "Es ist vielleicht ein bisschen was anderes, weil ich dort gewohnt habe und Heimspiele bestritten habe. Aber von meinen damaligen Mitspielern ist ja kaum noch einer da." Gegen Gladbach hatte Lahm sein 300. Bundesliga-Spiel bestritten - und es sollen noch einige dazukommen. "Ich will noch 600 machen", scherzte er: "Nee, ich habe keine Marke im Visier."

Bezüglich des Gesundheitszustandes seines derzeit verletzten Nationalmannschaftskollegen Bastian Schweinsteiger konnte Lahm kaum Auskunft geben. "Ich schaue nicht, wie er trainiert. Er ist regelmäßig bei der Mannschaft und macht einen guten Eindruck. Aber ich kann nicht beurteilen, wie er sich fühlt." Schweinsteiger befindet sich wegen einer Entzündung an der Patellasehne weiter im Aufbautraining.

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