thumbnail Hallo,

Der Weltmeister von 1990 sieht den Rekordmeister allein auf weiter Flur. Die Konkurrenz würde unnötig Punkte verlieren, während gegen den FCB alle Teams in Ehrfurcht verfielen.

München. Weltmeister Thomas Berthold ist sich nach dem Rückrundenauftakt sicher, dass der FC Bayern München auf dem Weg zur Titelverteidigung in der Bundesliga nicht zu stoppen ist. Als Gründe führte er neben der Ehrfurcht der Gegner vor den Münchnern auch die mangelnde Klasse und Abgeklärtheit der Verfolger an.

"Das Wochenende hat gezeigt, dass die Bundesliga zu schwach für den FC Bayern ist. Wenn die Münchner das Nachholspiel in Stuttgart gewinnen, haben sie 13 Punkte Vorsprung vor den Verfolgern", schrieb Berthold in seiner Kolumne bei sport1.de.

Der 49-führte aus: "Die anderen Mannschaften sind nicht in der Verfassung, um den FC Bayern zu gefährden." So sei Borussia Dortmund die Leichtigkeit verloren gegangen. Weiterhin würden die Ausfälle zeigen, "dass der Kader in der Breite nicht die Qualität hat". Und im Fall von Leverkusen und Wolfsburg seien jeweils drei Gegentore "für eine Spitzenmannschaft zu viel" gewesen.

"Bayern körperlich bearbeiten"

Beim 2:0 der Bayern in Mönchengladbach ist Berthold die fehlende Aggressivität der Borussia negativ aufgefallen. Ohne die gehe es gegen den FCB aber nicht: "Man muss die Bayern auch mal körperlich bearbeiten, um vielleicht eine Chance zu haben."

Dem früheren Abwehrspieler "sind nur die Augsburger in der Vorrunde in Erinnerung geblieben, die aggressiv und nickelig waren. Da haben sich die Bayern schwer getan". Alle anderen Mannschaften würden gegen den Tabellenführer dagegen in Ehrfurcht verfallen.

Berthold glaubt nicht an BVB-Transfer

Mit Blick auf den Kreuzbandriss des Dortmunders Jakub Blaszczykowski prognostiziert Berthold, dass die Borussia keinen Ersatz holen wird: "Die Wahrscheinlichkeit, einen Spieler zu verpflichten, der schnell einschlägt, ist relativ gering. Ich gehe davon aus, dass Pierre-Emerick Aubameyang in der Rückrunde deutlich mehr Einsatzzeit bekommen wird."

Überhaupt hält der 49-Jährige das Wintertransferfenster für kein ergiebiges Pflaster. Der einzige Markt, der seiner Meinung nach im Januar gute Spieler hergebe, sei Südamerika. Allerdings warnte Berthold: "Ein Spieler von einem anderen Kontinent braucht eine gewisse Zeit, um sich zu akklimatisieren und die Mannschaft kennenzulernen."

EURE MEINUNG: Was haltet Ihr von Bertholds Aussagen?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Dazugehörig