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Der frühere Nationalkeeper ist überzeugt, dass die Bundesliga-Vereine von Investoren profitieren könnten. Das Beispiel FC Chelsea zeige, wie wichtig Geld im Fußball ist.

München. Oliver Kahn sieht in der 50+1-Regel kein Modell mit Zukunft. Vielmehr ist der 44-Jährige davon überzeugt, dass die Bundesliga-Vereine sehr gut mit den Risiken umgehen können, die der Einstieg eines Investors mit sich bringt.

"Ich wage zu bezweifeln, dass im heutigen Umfeld die 50+1-Regelung weiter sinnvoll ist. Sie wird es irgendwann nicht mehr geben. Grundsätzlich sollte man es den Klubs selbst überlassen, inwieweit sie fähig sind, Investoren sinnvoll einzubinden", sagte Kahn dem Kicker.

Bislang sei ihm "kein Investor bekannt, der einem Klub tatsächlich geschadet hätte". Dies könne man "von manchem Vereinspräsidenten in der Vergangenheit nicht unbedingt behaupten".

"Der entscheidende Faktor"

Der Titan wehrte sich auch dagegen, den FC Chelsea immer als Negativ-Beispiel für das Engagement eines Investors hinzustellen. Dieser Fall zeige lediglich, dass "Geld der entscheidende Faktor" für Erfolg im Fußball sei.

Kahn präzisierte: "Für einen Aufstieg in die Bundesliga brauche ich einen Etat von 20 bis 25 Millionen Euro, für den Gewinn der Champions League 300 Millionen. Abramowitsch hat sich den Titel erkauft. Aber machen es Manchester, Real, Barcelona oder Bayern anders?"

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