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Bayer Leverkusen hadert: Nicht clever genug in Freiburg

Trotz Pausenführung verlor der Champions-League-Anwärter beim Kellerkind. Zumindest einen Punkt hätte man verwalten müssen. Die Krise soll schnell überwunden werden.

Leverkusen/Freiburg. Nach einer dominanten ersten Hälfte lag Bayer 04 Leverkusen zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde beim SC Freiburg verdient mit 2:1 in Front. Doch im zweiten Abschnitt riss der Faden, am Ende gelang den Breisgauern durch ein Last-Minute-Tor gar der 3:2-Sieg.

"Das ist schon bitter", brachte es Sportdirektor Rudi Völler auf den Punkt. Die Werkself hatte "alles in der Hand", haderte Bernd Leno laut Bild. Der Keeper hätte sich letztlich zumindest das Remis gewünscht. "Da muss man clever genug sein, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen."

"Das war ein kollektiver Fehler"

So ärgerte sich auch Mittelfeld-Akteur Gonzalo Castro besonders über den Gegentreffer zum 2:3 in der 90. Minute durch Freiburgs Felix Klaus: "Da dürfen wir als Mannschaft nicht offen stehen. Es war ein kollektiver Fehler." Da auch die ärgsten Verfolger keine Dreier einfahren konnten, bleibt Leverkusen trotz der dritten Liga-Pleite in Folge auf Platz zwei - mit weiterhin vier Punkten Vorsprung.

Dennoch ist eine Ergebnis-Krise eingekehrt: Emre Can will den Kopf rasch wieder aus der Schlinge ziehen: "Wir sind in einem kleinen Tief, aber stark genug, um da herauszukommen", gibt der U21-Nationalspieler die Parole aus.

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