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Mit zunehmender Spieldauer sei der BVB gegen Augsburg verkrampft. Klopp kreidet sich die Niederlage auch selbst an - die schwere Verletzung von Kuba passe ins Bild.

Dortmund. Borussia Dortmund hat den erhofften Start der Aufholjagd verpatzt: Beim Heimspiel gegen den FC Augsburg zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde reichte es nur zu einem 2:2-Unentschieden. Überdies traf den Vize-Meister der Ausfall von Jakub Blasczcykowski knüppelhart.

"Das ist alles andere als ein Traumstart", räumte BVB-Trainer Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz ein. Er vermisste über weite Strecken die Unbeschwertheit seiner Spieler: "Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, aber die Mannschaft hat das ab einem gewissen Moment zu verkrampft angelegt. Da war wenig Leichtigkeit im Spiel", analysierte der 46-Jährige gegenüber Sky.

Klopp musste eingestehen, dass das Remis einen weiteren Rückschlag im Rennen um Platz zwei bedeutet: "Ich ziehe mir auch den Schuh an. Wir waren richtig heiß heute und wollten ein Signal setzen. Das haben wir nicht getan." Der Gegner aus Augsburg habe es indes "gut gemacht", es verstanden, die Bemühungen der Schwarz-Gelben durch taktische Fouls zu unterbrechen. Damit wurde ihnen der Zahn gezogen.

"Das ist für uns eine Katastrophe"

Neben der Enttäuschung über den verpassten Dreier saß der Stachel der Verletzung von Blasczcykowski tief. Klopp habe zwar "noch ein bisschen Hoffnung", dass sich der Verdacht auf Kreuzbandriss nicht bestätigt - er war dennoch sichtlich niedergeschlagen: "Das ist für uns eine Katastrophe, aber vor allem ist das für Kuba schrecklich. In irgendeiner Form passt das in die Saison rein. Wir haben nur Hiobsbotschaften."

Roman Weidenfeller sprach in Bezug auf Kubas Verletzung zwar von einem erneuten "Knacks", wollte den durchwachsenen Auftritt der Dortmunder jedoch nicht daran fest machen: "Das soll keine Ausrede sein für diesen Nachmittag hier. Wir waren zu fahrlässig, sowohl vorne als auch hinten und lassen uns über außen überlaufen", haderte der 33-Jährige.

Ärger bei Weidenfeller, Jubel bei Weinzierl

An der richtigen Einstellung habe es nicht gelegen - eher an der fehlenden Cleverness. "Jeder ist dabei und kämpft bis zum Umfallen. Aber der ein oder andere klare Blick fehlt", so Weidenfeller.

Auf Augsburger Seite war Trainer Markus Weinzierl indes "sehr glücklich" über den Punktgewinn im Signal-Iduna-Park. Seiner Elf sprach er eine "tolle Moral" zu, deren Grundlage in der Halbzeitpause geschaffen wurde: "Wir haben uns gesagt, dass alles möglich ist, wenn wir nur daran glauben. Wir haben weitergemacht und sind dafür belohnt worden", freute sich Weinzierl.
 
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