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Robert Lewandowski werde den Kroaten als Bayerns einzige Sturmspitze ablösen. Das glaubt zumindest die Münchner Vereinsikone Franz Beckenbauer.

München. In den Augen von Franz Beckenbauer bedeutet die Verpflichtung von Robert Lewandowski das Ende für Mario Mandzukic beim FC Bayern München. Nichtsdestotrotz glaubt die Vereinsikone an eine goldene Zukunft für den deutschen Rekordmeister.

"Eigentlich kann Mario Mandzukic die Koffer packen", erklärte Beckenbauer im Interview mit 11Freunde. "Ich kann mir vorstellen, dass Lewandowski einschlägt. Von seiner Spielweise passt er besser zu Guardiolas Vorstellungen als ein reiner Mittelstürmer wie Mandzukic", urteilte der zweimalige Weltmeister und ergänzte: "Zumal Pep Guardiola auch noch auf Thomas Müller und Mario Götze zurückgreifen kann."

Beckenbauer: Warum sollte sich in den nächsten Jahren was ändern?

Dem Erfolg des FC Bayern dürfte auch ein Abgang des Kroaten kein Ende setzen, glaubt Beckenbauer: "Es wird zweifellos schwer, sie zu schlagen, wenn sie sich weiter so kontinuierlich verstärken. Und das werden sie. Pep Guardiola ist der ideale Trainer, Matthias Sammer weckt sie immer wieder auf, wenn Schlendrian einzukehren droht."

Der Kaiser glaubt sogar, dass die Münchner noch erfolgreicher sein können: "Im Kader ist genug Konkurrenzkampf, damit man in allen Wettbewerben bestehen kann. Ich sehe tatsächlich keinen Grund, warum sich etwas in den nächsten Jahren ändern sollte. Im Gegenteil."

"Es ist immer Bewegung drin"

Dass die Bundesliga mit derart dominanten Bayern zu eintönig werden könne, befürchtet Beckenbauer dennoch nicht: "Ich weiß nicht, was schlecht für die Liga ist. Aber wir freuen uns doch alle, wenn die Bayern gut spielen, oder?", scherzte der einstige Bundestrainer und verwies auf die anderen europäischen Ligen: "In Spanien ist es viel eklatanter als bei uns, da spielt die Musik nur zwischen Barcelona und Madrid."

In der Bundesliga könne es indes wieder zu Veränderungen kommen: "Es ist immer Bewegung drin. Warten Sie es ab, demnächst ist vielleicht auch der VfL Wolfsburg finanziell in der Lage einen Wechsel an der Spitze zu forcieren."

Vorerst bleiben die Münchner aber unangefochtener Spitzenreiter der Bundesliga. Am Freitag eröffnet der Rekordmeister die Bundesliga-Rückrunde gegen Borussia Mönchengladbach.

EURE MEINUNG: Ist für Mario Mandzukic kein Platz mehr in München?

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