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Borussia Dortmund wurde zum Ende der Hinrunde bis auf den vierten Platz durchgereicht. Die Gründe für diesen Leistungseinbruch erklärt Sven Bender in einem Interview mit Spox.

Dortmund. Sven Bender, der seit 2009 bei Borussia Dortmund aktiv ist, erklärt in einem Interview mit Spox (hier zum gesamten Interview) die Probleme seiner Dortmunder in der Hinrunde.

Die Jungs vom BVB wussten in den letzten Spielzeiten durch aggressives Pressing den Gegner unter Druck zu setzen. Wieso diese Taktik in der ersten Saisonhälfte noch nicht so richtig aufgeht, bleibt auch dem 24-Jährigen weitestgehend verborgen: "Wir haben einen guten Start hingelegt. Danach hatten wir einige Spiele, die verloren wurden, obwohl gar nicht so viel verkehrt lief."

Als Beispiel für diese These gibt der ehemalige 1860er das Spiel gegen Gladbach an: "Das war 80 Minuten lang überragend von uns. Die Gladbacher wussten an dem Tag nicht, wo oben und unten ist, weil wir sie überrannt haben. Und dennoch haben wir verloren. Dann suchst Du natürlich nach Erklärungen."

Dortmund auf dem absteigenden Ast?

Nach zwei Spielzeiten, in denen der FC Bayern dominiert wurde und der letzten Saison, in der es international zum Gipfeltreffen zwischen den beiden Mannschaftengekommen war, wirkte Dortmund insbesondere zum Ende der Hinrunde etwas platt und rutschte sogar noch an Gladbach vorbei auf Platz 4 ab.

"Wir waren in den entscheidenden Augenblicken einfach nicht gallig genug. Der Sieg war für uns gemacht, nicht für Gladbach. Die haben ihn geschenkt bekommen, weil wir fahrlässig und leichtsinnig agiert haben", resümiert der deutsche Nationalspieler ernüchtert das direkte Duell mit dem Tabellendritten.

Im Hinblick auf die Zukunft lässt der jüngere der Bender-Zwillinge allerdings keine Fragen aufkommen und zeigt sich zielstrebig und selbstbewusst: "Wir müssen das, was uns in den Jahren zuvor ausgezeichnet hat, wieder auf den Platz bringen. Die Gier steckt weiterhin in uns. Wenn man dann einmal einen schwächeren Tag erwischt, aber trotzdem bis zum Ende Gas gibt, fährt man eben auch mal einen dreckigen Sieg ein. Davon hatten wir in der Hinrunde keinen einzigen. Wir müssen nun wieder den letzten Punch auf den Platz bringen, um solche Partien zu gewinnen. Dann werden wir auch nicht mehr darüber reden müssen, was verkehrt lief. Den perfekten Fußball gibt es nicht. Man kann aber versuchen, sich der Perfektion anzunähern."

EURE MEINUNG: Kann Dortmund sich in der Rückrunde wieder fangen?

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