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Präsident Uli Hoeneß: "Pep Guardiola – eine Jahrhundert-Entscheidung"

Der Präsident des FC Bayern sieht seinen Klub für die nächsten Jahre abgesichert. Mit dem aktuellen Trainer habe man eine weitreichende und richtige Entscheidung getroffen.

München. Uli Hoeneß sieht in sportlicher Hinsicht durchaus Anlass zu gesundem Selbstvertrauen beim Rekordmeister: "Man darf nicht so arrogant sein und sagen, wir sind unschlagbar. Aber wir sind gut aufgestellt." Dies sei auch dem Trainer von Bundesligist Bayern München zu verdanken. "Mit Pep Guardiola haben wir eine Jahrhundert-Entscheidung getroffen. Wir werden noch viele Jahre Spaß haben", wird Hoeneß von der Bild zitiert.

Dieser erklärte im Rahmen eines Fantreffens in Aalen weiter: "Mein Traum ist, dass wir mal 40 oder 50 Millionen Euro Gewinn machen. Wir haben jetzt die Chance, die Kriegskasse zu füllen, für Zeiten, in denen wir reagieren müssen." Man müsse den Kader "jetzt nicht mehr unbedingt verstärken".

"Viel mehr als ein Verein"

Dabei sei der entscheidende Schlüssel für die finanzielle Zukunft mit der Allianz Arena schon gesetzt: "In fünf, sechs, sieben Jahren ist der Schuldenstand des Stadions auf null. Das ist jetzt zu 100 Prozent abzusehen. Und dann haben wir eines der schönsten Stadien der Welt, wenn nicht das schönste – und es gehört uns ganz allein." Dennoch fügte er an: "Auch wenn wir noch einen Untermieter haben."

Dabei gehöre auch das Stadion zum Gesamtprojekt FC Bayern, der besser sei, als jeder andere Verein der Welt: "Der FC Barcelona sagt von sich: 'Mes que un club'. Das heißt: 'Mehr als ein Verein'. Der FC Bayern ist viel mehr als ein Verein. Ich behaupte das mit Fug und Recht: Der FC Bayern ist im Moment der beste Verein der Welt!"

Vertrauen in Badstuber

Die Verpflichtung eines Innenverteidigers sieht er derweil nicht als zwingend an, sondern möchte viel mehr auf Rückkehrer Holger Badstuber setzen: "Wenn wir sicher sind, dass er zurückkommt und seine Leistungsfähigkeit erreicht, glaube ich nicht, dass wir in der Innenverteidigung groß was machen."  Man wolle ihm "keinen psychologischen Rückschlag verpassen", indem man "irgendwelche Namen" ins Gespräch bringe.

Uli Hoeneß lenkt seit 1979 die Geschicke des FC Bayern München. Im Winter 2009 trat er aus dem Management zurück und ist seitdem Präsident des Rekordmeister sowie seit 2010 Vorsitzender des Aufsichtsrats.

Im Juli 2013 zeigte er sich selbst wegen Steuerhinterziehung an, denkt allerdings nicht an eine Amtsaufgabe: "Ich habe gesagt, dass ich mein Leben lang dem FC Bayern zur Verfügung stehe. Ich werde nie an meinem Amt kleben, aber so lange die Leute mich wollen, stehe ich zur Verfügung – so lange es irgendwie möglich ist."

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