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Trotz der aktuellen Tabellensituation macht sich der Abwehrchef keineswegs Sorgen um den BVB. Finanziell könne man Bayern nicht das Wasser reichen, dafür sportlich.

La Manga/Dortmund. Im Trainingslager absolviert Mats Hummels meist Extraschichten und feilt an seinem Comeback. Für die Zukunft ist er aber optimistisch: Borussia Dortmund könne nämlich durchaus mit dem FC Bayern München konkurrieren.

"Falls sie jetzt Meister werden sollten, wäre es die zweite Meisterschaft in Folge", erklärte der 25-Jährige der Bild: "Das haben wir auch geschafft, und deshalb müssen wir noch nicht über eine Dynastie sprechen."

Für den deutschen Nationalspieler ist der direkte Vergleich mit dem Rekordchampion hinlänglich, wenn man die "finanziellen Möglichkeiten" beider Klubs berücksichtige. "Bayern hat es herausragend gut gemacht, hat aber die paar hundert Millionen Kleingeld, um mal eben so einen Kader zusammenzustellen."

Verletztenmisere als Ausrede

Dass der BVB lediglich auf Platz vier überwintert, ist mitunter mit der fehlenden Kader-Breite zu begründen: "Auch wenn es immer ein bisschen nach Ausrede klingt, ist es eindeutig auf die extrem vielen Verletzungen zurückzuführen."

Fast alle Verletzten seien Spieler "mit viel Einfluss" gewesen. Da einige ohne Pause durchspielen mussten, sei in den letzten Begegnungen "körperlich ein bisschen Luft raus" gewesen. Einen "Knacks in Bezug auf die Bundesliga" habe auch die Niederlage gegen Bayern hinterlassen. "Da hätten wir ohne Hexenwerk verdient gewinnen können, haben aber 0:3 verloren", so Hummels.

Im Sommer verlässt nun noch Robert Lewandowski Dortmund gen Süden. Trotz des baldigen Abganges des Torjägers glaubt er nicht an einen Ausverkauf seines Teams. "Jedes Jahr ist doch einer gegangen", betonte der BVB-Abwehrchef

Keinen Gedanken an Abschied

"Dass Robert Lewandowski uns verlässt, wusste ich schon 2012." Hummels appellierte, den Verantwortlichen zu vertrauen, da sie "immer herausragend guten Ersatz gefunden" hätten. Er selbst wird zunächst weiterhin bei der Borussia bleiben.  

Zwar wird der 28-fache Nationalspieler mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht, doch Gedanken gebe es "ehrlich nicht", auch nicht, wenn sein Vertrag "eine kürzere Laufzeit hätte". Sein oberstes Ziel ist derzeit die Rückkehr in die Mannschaft. Gegen Braunschweig plant er, wieder dabei zu sein.

"Ich möchte vor meiner Rückkehr eine Woche lang das komplette Mannschaftstraining mitgemacht haben, um wieder zu meinem Rhythmus zu finden", so Hummels, der ob eines Bänderrisses seit Ende November pausieren muss.

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