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Der Trainer will mehr Biss von seinem tschechischen Stürmer sehen - auch beim Sprachunterricht. Drei andere Akteure durften sich dagegen über Lob freuen.

Frankfurt. Seit Mitte August ist Vaclav Kadlec in der Bundesliga. Der Tscheche erwischte einen Traumstart, erzielte in den ersten vier Pflichtspielen für Eintracht Frankfurt vier Tore und sorgte für einen Qualitätsschub im Sturmzentrum der Hessen. Danach baute er allerdings kontinuierlich ab, traf nur noch zweimal in 14 weiteren Partien. Trainer Armin Veh fordert nun mehr Wille bei Kadlec - auch außerhalb des Platzes.

"Wenn im Juli die neue Saison los geht, dann muss er unsere Sprache besser können", stellte Veh dem 21-Jährigen laut Bild ein Ultimatum. Neben intensiverem Pauken müsse sich Kadlec zudem eine robustere Spielweise zulegen. "Er hat so viele gute Dinge drauf, ich sehe ja, was er kann. Aber er muss körperbetonter spielen", bemängelt der Coach und nahm seinen Schützling auch hier in die Pflicht: "Ich erwarte von ihm, dass er das lernt."

Russ hat die Nase vorn

Neben der Kritik an Kadlec äußerte sich Veh lobend über drei weitere Eintracht-Profis. Defensivspezialist Marco Russ etwa sei topfit und ohne Winterspeck aus der Pause zurückgekehrt. "Mir gefällt seine Einstellung", betont der Trainer.

Russ habe daher gute Chancen, den Zweikampf mit Bamba Anderson um die Position neben Carlos Zambrano in der Innenverteidigung vorerst zu gewinnen: "Momentan hat er für mich die Nase vorn."

Pirmin Schwegler und Takashi Inui versah der 52-Jährige ebenfalls mit positiven Worten. Schwegler sei "viel präsenter und fitter als in der Sommervorbereitung." Und Inui zeige sich drauf und dran, die taktischen Vorgaben effektiver umzusetzen. "Taka arbeitet inzwischen nach hinten, ist auf dem Platz viel mehr unterwegs."

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