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Schalkes Sportvorstand ist zufrieden mit der Arbeit des Trainers und kann sich eine Zusammenarbeit über die laufenden Saison hinaus vorstellen.

Doha. Im Trainingslager in Doha legt der FC Schalke 04 gerade den Grundstein für die Rückrunde. Zur Halbzeit der Saison ist Sportvorstand Horst Heldt trotz Platz sechs in der Meisterschaft nicht unzufrieden. Vor allem auf die Arbeit und die Art des in der Öffentlichkeit umstrittenen Trainers Jens Keller lässt der 44-Jährige nichts kommen.

"Wenn alles einigermaßen normal läuft, wird Jens Keller bis zum Ende der Saison unser Trainer bleiben und darüber hinaus hat er noch einen Vertrag, den wir ebenfalls erfüllen wollen. So haben wir es vor", sagte Heldt im Interview mit Der Westen.

Dass er sich als sportlich Verantwortlicher nach dem Pokal-Aus gegen Hoffenheim Anfang Dezember mit anderen Trainern befasst hat, sei ein normaler Vorgang: "Es gehört zu meinen Aufgaben, Worst-Case-Szenarien durchzuspielen. Natürlich weiß das dann auch der Trainer. Jeder, der sich in diesem Geschäft bewegt, weiß, dass es dann ungemütlich wird."

Plädoyer für Keller

Zur Hälfte der Saison ist Heldts Fazit dennoch keineswegs negativ: "Wir sind fünf Punkte hinter Platz drei und damit in Reichweite unseres Ziels. Jens hat viele Ziele erreicht: Er hat die Mannschaft zum zweiten Mal hintereinander in die Champions League geführt."

Weiterhin lobte der Ex-Nationalspieler Keller für dessen Ethos: "Jens ist ein sehr respektvoller Mensch. Er ist nicht bereit, andere in der Öffentlichkeit vorzuführen, um seine eigene Position zu stärken." Heldts Fazit: "Wir sind mit der Hinrunde nicht zufrieden, aber wir dürfen auch nicht den Eindruck erwecken, dass hier alles vor dem Zusammenbruch steht."

Erneute CL-Qualifikation wird "enge Kiste"

Aufgrund der Stärke der direkten Konkurrenten aus Mönchengladbach, Dortmund und Wolfsburg rechnet Heldt mit einem harten Kampf um die Champions-League-Plätze: "Klar ist, dass es diesmal auch wieder eine enge Kiste wird. Wolfsburg wird im Winter noch mal auf dem Transfermarkt nachlegen. Aber glauben sie mir: Entspannt sind die auch nicht."

Hoffnung schöpft der zweimalige Nationalspieler aus den Genesungsfortschritten bei Julian Draxler und vor allem bei Torjäger Huntelaar: "Uns hat der Ausfall von Klaas-Jan hart getroffen. Aber wenn er und die anderen wieder zur Verfügung stehen, ist unsere Mannschaft selbstverständlich konkurrenzfähig."

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