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Bei den Niedersachsen herrscht Aufbruchsstimmung dank des neuen Trainers. Getrübt wurde die erste Trainingseinheit des Jahres jedoch von Dioufs Fernbleiben.

Hannover. Mit Applaus wurde Tayfun Korkut beim Trainingsstart von Hannover 96 in der HDI Arena begrüßt. Einer entzog sich der Debüt-Einheit des neuen Chefbetreuers: Mame Diouf. Sportdirektor Dirk Dufner ortete dringenden Gesprächsbedarf.

"Es war nicht mit uns abgesprochen", erklärte 45-Jährige auf der Klub-Homepage: "Generell heißen wir das natürlich nicht gut." Es gehöre zu den wichtigsten Pflichten eines Profis, "pünktlich da zu sein." 

Der Senegalese verpasste das erste Training des Jahres ohne triftigen Grund. Dufner wurde deutlich: "Dann werden wir uns die Erklärung anhören." Gegenüber Sky Sport News HD dementierte er einen Abgang im Winter: "Wir planen für die Rückrunde fest mit Mame." Und weiter: "Wir werden uns bemühen, den Vertrag zu verlängern." Jedoch sei man "nicht naiv".

Tags darauf stieg Diouf dann mit Verspätung in die Rückrundenvorbereitung bei Hannover 96 ein. Der 26-Jährige absolvierte am Montag eine individuelle Einheit.

Abgang bereits beschlossene Sache?

Seit längerer Zeit verhandeln die Niedersachsen mit dem Angreifer wegen einer Verlängerung. Bisher hat sich jedoch nichts getan. Dufner erkannte eine Tendenz: "Die Signale sind klar, dass er gehen wird", wurde er zuletzt in der Bild zitiert.

Der Vertrag von Diouf läuft am Saisonende aus. Im Sommer könnte er ablösefrei wechseln. Für Hannover ist es die letzte Chance noch eine Ablöse für den 16-fachen senegalesischen Nationalspieler zu kassieren. 

Seit Januar 2012 spielt Diouf bei Hannover. In dieser Spielzeit erzielte er in zwölf Partien fünf Treffer und bereitete zwei weitere Tore vor.

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