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Ligaverband-Chef Christian Seifert lehnt eine deutsche Version des Boxing Day ab. Durch eine Einführung sähe er die Liga sogar in ihrem Wert bedroht.

Frankfurt/Main. DFL-Chef Christian Seifert hat sich klar gegen die Einführung von Bundesligaspielen an Weihnachten nach dem Vorbild der Premier League ausgesprochen.

Von einer deutschen Version des Boxing Day verspricht er sich keine Vorteile. Vielmehr sähe er die Liga durch eine Einführung sogar in ihrem Wert bedroht.

"In Deutschland besteht keine Notwendigkeit, an den Weihnachtsfeiertagen zu spielen", sagte Seifert gegenüber Bild. Und weiter: "Wir sollten uns in erster Linie an den Stärken unseres nationalen Wettbewerbs orientieren. Dazu zählen 18 Vereine in der Liga und die Winterpause."

Der 44-Jährige argumentierte weiter, dass der Boxing Day "eine Alleinstellung bei den Fußballfans weltweit" habe. Dieses englische Unikat "einfach zu kopieren und zu glauben, dass damit sprunghaft die Auslandserlöse steigen, funktioniert nicht".

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