thumbnail Hallo,

Borussia Mönchengladbach kann mit der Hinrunde bisher absolut zufrieden sein - das sieht auch Sportdirektor Max Eberl so, der nun ein Zwischenfazit zog.

Mönchengladbach. Sportdirektor Max Eberl kann mit der Hinrunde seiner Borussia aus Mönchengladbach bisher mehr als zufrieden sein. Als Tabellendritter ist man momentan sogar auf Champions League-Kurs, zudem ist man zu Hause noch ungeschlagen.

"Wir haben eine sehr gute Hinrunde gespielt und uns dabei sehr stabil präsentiert. Man kann durchaus sagen, dass unsere Erwartungen weit übertroffen worden sind", sagte Eberl im Interview mit bundesliga.de. Nach 17 Spielen steht das Team von Erfolgstrainer Lucien Favre bei 33 Punkten und rangiert hinter dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen auf Tabellenplatz drei.

"Wir müssen realistisch bleiben"

Dennoch warnt der 40-Jährige vor zuviel Übermut: "Wir dürfen jetzt nicht anfangen, den Boden unter den Füßen zu verlieren, und sollten nicht irgendwelchen Träumereien nachhängen. Wir müssen realistisch bleiben und in der Rückrunde jedes Spiel ebenso ernsthaft angehen, wie wir das in der Vorrunde getan haben."

Ein großes Lob gab es von Eberl in Richtung Granit Xhaka. Nach einem durchwachsenen ersten Jahr, hat sich der 21-jährige Schweizer in seiner zweiten Saison am Niederrhein mittlerweile zu einem echten Dreh- und Angelpunkt entwickelt. "Bei Granit haben wir gewusst und mehrfach auch gesagt, dass er noch ein sehr junger Spieler ist, dem man Zeit geben muss, sich an Bundesliga zu gewöhnen", erklärte Eberl: "Nicht jeder hat ihm diese Zeit aber zugestanden, als er Fehler gemacht. Umso bemerkenswerter ist, wie er sich aus dieser Situation heraus gekämpft hat. Aus meiner Sicht ist er einer der Spieler der Hinrunde."

Kein 'worst case'-Szenario

Auf der anderen Seite wurde in den letzten Wochen auch immer wieder über die Zukunft von Schlussmann Marc-Andre ter Stegen spekuliert. Der FC Barcelona bekundete scheinbar Interesse an dem Jungnationalspieler - für Eberl jedoch kein Grund zur Verzweiflung: "Sollte Marc uns verlassen wollen, dann ist das ein Vorgang, wie er nun einmal immer wieder vorkommt im Profi-Fußball. Deshalb bin ich weit davon entfernt, von einem 'worst case'-Szenario zu sprechen. Wir würden unseren Weg auch ohne Marc unbeirrt weitergehen."

EURE MEINUNG: Kann Borussia Mönchengladbach auch in der Rückrunde weiter überzeugen?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal auf
oder werde Fan von Goal auf !

Dazugehörig