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Dortmunds Geschäftsführer glaubt nicht, dass der BVB in naher Zukunft an die Bayern herankommt. Es gehe darum, Schalke und vor allem Wolfsburg abzuwehren.

Dortmund. Hans-Joachim Watzke sieht keine Chance, dass Borussia Dortmund in naher Zukunft an den FC Bayern herankommen könnte. Es gehe für den BVB darum, den FC Schalke 04 und den VfL Wolfsburg abzuwehren.

Wochenlang wurde in der Bundesliga über spanische Verhältnisse diskutiert, weil Bayern und Dortmund nicht aufzuhalten schienen. Mittlerweile ziehen die Münchner an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise, der BVB ist auf Rang vier abgerutscht und hat 12 Zähler Rückstand auf den Rekordmeister.

"Ich habe mich von Anfang an über diesen Quatsch mit spanischen Verhältnissen gewundert", sagte Watzke dazu der Bild: "Weil es in den anderen führenden Nationen wie in England, Spanien oder Italien immer mindestens zwei Mannschaften gibt, die wirtschaftlich etwa auf Augenhöhe sind. In der Bundesliga kreisen die Bayern einsam über allen anderen. Wir haben keine spanischen, sondern deutsche Verhältnisse."

"Wolfsburg steht bald auf der Matte"

Deshalb gehe es für die Borussia darum, Platz zwei zu festigen. Wirtschaftlich sei Dortmund sicher die Nummer zwei in Deutschland. Aber was die Gehalts-Volumina angeht, so der 54-Jährige, müssten sich weder Schalke noch Wolfsburg verstecken.

Besonders Wolfsburg traut Watzke viel zu: "Sie haben die gigantische VW-Macht im Rücken. Und seit Allofs und Hecking das Sagen haben, wird ja auch sportlich ordentliche Arbeit abgeliefert. Ich habe schon seit Jahren gesagt, dass Wolfsburg bald wieder auf der Matte stehen wird. Das steht jetzt kurz bevor, alleine schon im Verbund mit dieser Finanzkraft, die der Konzern dahinter hat."

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