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Der Chef der englischen Premier League ist begeistert vom deutschen Fußball und erklärt, dass man sich die Bundesliga in England zum Vorbild nehme.

London. Richard Scudamore, Chef der englischen Premier League, ist begeistert von der Bundesliga. "Die deutschen Klubs produzieren derzeit einige sehr feine Fußballer. Es macht Spaß, den deutschen Talenten in der Premier League zuzuschauen", sagte Scudamore im Interview mit der Bild-Zeitung: "Es ist interessant, dass die Bundesliga vor rund zehn Jahren ihre Nachwuchsarbeit reformiert hat, und jetzt diese ganzen Talente auf dem Markt sind."

Die Premier League, die als reichste Liga der Welt gilt, nimmt sich die Bundesliga zum Vorbild. "Mit der Schaffung eines 'Elite-Spieler-Entwicklungs-Plans' durchlaufen wir einen ähnlichen Prozess wie die Bundesliga, obwohl wir auch starke Talente wie Wilshere, Barkley, Wellback und Townsend haben", sagte Scudamore, der vor allem die Champions-League-Finalisten Bayern München und Borussia Dortmund hervorhob: "Dortmund und Bayern haben mich zuletzt richtig beeindruckt. Beide spielen Premier-League-Fußball: Voll auf Angriff, mit hoher Intensität und sehr viel Talent."

Vier deutsche Nationalspieler in der Premier League

In der Premier League spielen derzeit in André Schürrle (FC Chelsea), Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski (alle FC Arsenal) vier deutsche Nationalspieler. Zudem sind dort Lewis Holtby (Tottenham Hotspur) und Nachwuchsspieler Serge Gnabry (FC Arsenal) tätig.

Ebenfalls in der Premier League im Einsatz sind die Ex-Nationalspieler Roberth Huth (Stoke City) und Sascha Riether (FC Fulham) sowie Torhüter Gerhard Tremmel (Swansea City) und Stürmer Nick Proschwitz (Hull City).

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